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Orgel: Bauen – St. Idda

Gebäude oder Kirche

St. Idda

Konfession

Katholisch

Ort

Bauen

Postleitzahl

6466

Bundesland / Kanton

Kanton Uri

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1817 – 1818 Orgelneubau durch Joseph Anton Carlen unter Verwendung älteren Materials I/9.
1919 Bau einer pneumatischen Taschenladenorgel in das bestehende Gehäuse als Opus 498 von Orgelbau Goll & Cie (Luzern) II/11 + 1 Transmission und 1 Windabschwächung.

Derzeitige Orgel

1987 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut von Orgelbauer Hans-Jakob Füglister (Grimisuat) II/13.
2010 Renovierung durch die Erbauerfirma.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Hohlflöte 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Flöte 4′

Nasard 3′

Octav 2′

Mixtur 3 fach 1 1/3′

II Positiv C – g“‘

Copel 8′

Rohrflöte 4′

Flageolet 2′

Quint minor 1 1/3′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octavbass 8′

 

Spielhilfen

Fuss: II – I. II – P, I – P, Tremulant II als Einhaktritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

1360 existiert eine Kapelle in Bauen.
1585 wird das Gotteshaus durch reissende Ströme des Dorfbaches zerstört. Im gleichen Jahr entsteht die neue Kapelle.
1635 erneute Zerstörung durch Wasserschwemmungen des Baches. Neubau einer Kapelle am heutigen Kirchort.
1802 Errichtung der Pfarrei Bauen.
1808 Beginn des Kirchenbaus nach Plänen von Baumeister Josef Natter. Erneut beschädigt der Bach die neue Kirche, worauf der Uhrmacher Andreas Infanger die weitere Bauplanung übernimmt.
1811 Bau des Kirchturmes und 1812 Fortsetzung des Kirchbaus. Im Kirchturm wurden zwei 1808 zwei Glocken aus einer Wollerauer Giesserei aufgezogen.
1811 Schenkung der Pfarrei Beckenried des 1796 von Franz Carl Stauder erschaffenen Bildes für den rechten Seitenaltar. Das Patronatsbild der heiligen Idda am Hochaltar erschuf der bekannte Maler Johann Michael Feuchtmayer (Wessobrunn) und wurde von einem Chorherren aus Bischofszell an Bauen verschenkt. Die Engel stammen aus der Zeit um 1780 eines nicht genannten Meisters und die Reliquien von Johann Ritz. Die Annafigur und Iddastatue wurden aus der alten Kapelle übernommen und stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
1812 Malung des Kreuzweges durch Dominik Bachmann (Sattel). Der Taufstein und die Stuckaturen stammen von Johann Joseph Moosbrugger und Peter Müller.
1812 Deckenbild (Weihnachtsbild) von Joseph Anton Messmer.
1821 Einweihung der Pfarrkirche.
1891 Kirchenrenovierung.
1894 Ersatz der Kirchenfenster.
1918 wird elektrisches Licht installiert.
1930 Weihe und Aufzug vierer neuer Glocken und einer Turmuhr.
1951 Aussenrenovierung der Kirche.
1957 – 1958 Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten im Kircheninneren.
1958 Einbau einer Elektroheizung.
1981 Renovierung des Dachstuhles und Isolation des Gewölbes.
1985 – 1987 umfassende Kirchenrestaurierung.
1998 Renovierung des Kirchturmdaches.

Vor der Kirche befindet sich ein kleiner Sitzplatz mit dem Denkmal des Komponisten des Schweizerpsalms (Nationalhymne) P. Alberik Zwyssig, welcher in Bauen geboren wurde.

Kirche im Video des Users sakralarchitektur Youtube

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt Orgelarchiv Schmidt
Kirchengeschichte: Pfarrer Urs Guldimann 1993 / 2004
Orgelgeschichte: Chronik Kirchgemeinde Bauen, Orgelarchiv Schmidt
Video der Kirche: User Sakralarchitektur auf Youtube
Internetauftritt der Pfarrei Bauen

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