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Orgel: Baden-Baden / Haueneberstein – St. Bartholomäus

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Gebäude oder Kirche

St. Bartholomäus

Konfession

römisch-katholisch

Ort

Baden-Baden / Haueneberstein

Postleitzahl

76532

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1804 Aufstellung der 1730 von Johann Georg Rohrer erbauten ehemaligen Chororgel aus dem Kloster Schwarzach durch Volkmar Voit, Durlach I/13..

1899 Neubau der Orgel mit pneumatischen Kegelladen durch Orgelbauer Friedrich Wilhelm Schwarz, Überlingen. Die Frontseite des Rohrergehäuses wurde übernommen und verbreitert.

1959 Umbau und Erweiterung auf einer neuen Betonempore durch die „Orgelbauanstalt Schwarz“, Inh. Eugen Pfaff, Überlingen. Dabei wurde die Disposition nach Vorschlägen von Prof. Otto Schäfer (Baden-Baden) barockisiert und als drittes Manual ein Rückpositiv auf Schleifladen in neuem Gehäuse zugefügt. Die Kegelladen von 1899 wurden elektropneumatisch umgebaut. Das Werk hatte insgesamt 3.780 Pfeifen. Das Schwellwerk war in einem weiß gestrichenen Holzverschlag mit Jalousien rechts der 1899 verbreiterten Rohrerfassade untergebracht III/32 + 1 Windabschwächung.

Derzeitige Orgeln

2008 Neubau einer seitenspieligen Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und mechanisch/elektrischer Registertraktur, in einem ebenerdig über das Hauptportal geführten Eichengehäuse durch Orgelbau Matz & Luge, Stollhofen II/30 als Opus 27. Für den Neubau wurde die Betonempore aus den 1950er-Jahren entfernt. Die Registereinschaltung erfolgt elektronisch über Wipptaster mit LED-Anzeige. Gleichzeitig mit dem Orgelneubau wurde aus Teilen der alten Orgel eine fahrbare Kleinorgel durch die gleiche Firma gebaut I/4 ohne Pedal.

Disposition

I. Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Holzflöte 8′

Gamba 8′

Bourdon 8′

Oktave 4′

Hohlflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Mixtur 1 1/3′

Cymbel 2/3′

Kornett 3f. [sic!]

Trompete 8′

 

II. Schwellwerk C – g“‘

Geigenpr. 8′

Bourdon 8′

Salicional 8′

Bifaria 8′ (ab c°)

Fugara 4′

Querflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Piccolo 2′

Terz 1 3/5′

Oboe 8′

Tremulant

Pedalwerk C – f‘

Violon 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Cello 8′

Fluttbass 4′ [sic!]

Posaune 16′

Trompete 8′

Fahrbares Orgelpositiv

Manualwerk C – g3

Gedeckt 8′

Prästant 4′

Rohrflöte 4′

Prinzipal 2′

 

Ehemalige Orgel: Orgelbauanstalt „Schwarz“ Inh. Eugen Pfaff, Überlingen 1959

Rückpositiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

Ital. Prinzipal 4′

Spitzflöte 2′

Cymbel 3f 2/3′

Krummhorn 8′

Tremolo

Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′ (alt)

Prinzipal 8′ (alt)

Flöte 8′ (alt)

Gemshorn 8′ (alt)

Oktave 4′ (alt)

Gedacktpommer 4′

Oktave 2′

Mixtur 4-5f 1  1/3′

Trompete 8′

 

Schwellwerk C – g“‘

Hornprinzipal 8′

Gedackt 8′ (alt)

Salicional 8 (alt)

Aeoline 8′ (alt)

Prästant 4′

Nachthorn 4′

Waldflöte 2′

Nasat 1  1/3′

Terz 1 3/5′ (alt)

Scharff 4f 1′

Rohrschalmei 8′

Tremolo

Pedal C – f‘

Violon 16′ (alt)

Subbass 16′ (alt)

Zartbass 16′ (Windabschw.)

Oktavbass 8′ (alt)

Gedacktbass 8′

Choralbass 4′ (alt)

Pedalmixtur 4f  2 2/3′ (alt)

Posaune 16′

 

 

Ehemalige Orgel: Rohrer 1730 als Chororgel für Schwarzach, ab 1804 in Haueneberstein

Manual C – c“‘ [?]

Copel 8′

Principal 4′

Flaut 4′

Nassard 3′

Doublet 2′

Terz 1 3/5′

Largo 1 1/3′ [sic!]

Cornet V ab c‘ 8′

Mixtur 4fach

Grumbhorn bass 8′ [sic!]

Trompette discant 8′

 

Pedal C – g°

Copel 8′

Flaut 4′

Krumbhorn 8′ [sic!]

 

Spielhilfen

Linke Seite als Registerwippen Koppel II/I, Koppel I/P, Koppel II/P
Setzeranlage – Eigenbau „Matz & Luge“
Spieltisch Durckknöpfe unter Manual I : S, A – E, 0 – 4, Sequenzer rückwärts/vorwärts, 5 – 9, 0
Fuss: Sequenzer vorwärts/rückwärts, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

11. Jahrhundert wird ein Teil der Kirche an das Kloster Hirsau verschenkt.

1348 Erwähnung einer Kirche.

1355 Zuteilung der Pfarrei zum Kloster Lichtental.

Um 1500 Entstehung des Taufsteins.

1742 – 1744 Entstehung der Altäre.

1798 – 1799 Bau der Kirche

1947 vier neue Glocken durch die Gießerei Gebr. Rincker, Sinn – Nominale fs‘ + a‘ + h‘ + cs“.

1957 Erweiterung der Kirche ungefähr auf die doppelte Größe mit einem neuen Querhaus.

2008 Sanierung der Kirche im erweiterten Zustand von 1957 mit Ausnahme von Empore und Orgel, die abgebrochen wurden.

2021 Sanierung der Läuteanlage.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Philipp Pelster
Orgelgeschichte: Eigene Besichtigung vor Ort am 25.2.2010 & 8.5.2022, Orgelarchiv Erich Trefzger, Baden-Baden (alle Daten vor 2008, darin u.a. Abnahmegutachten von Prof. Otto Schäfer 1959 usw.)
Kirchengeschichte: Willi Daferner und Michael Schrader: Fundamentum zur Geschichte der Stadt Baden-Baden, 1. Auflage Baden-Baden 1988

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