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Orgel: Bad Bellingen – St. Leodegar

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Gebäude oder Kirche

St. Leodegar

Konfession

Katholisch

Ort

Bad Bellingen

Postleitzahl

79415

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Schwarz-Orgel in Wolfshagen



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1783 Aufstellung einer gebrauchten Orgel aus einer Kirche am Hochrhein durch Orgelbauer Johann Dreyer (Laufenburg) I/13.
1786 Reparatur durch Orgelbauer Blasius Bernauer (Staufen).
1795 Reparatur und Erweiterung des Werkes durch Xaver Bernauer (Staufen) I/14.
1816 – 1837 Reparaturen durch Orgelbauer Johann Jacob Hurst (Müllheim-Vögisheim).
1847 und 1857 Reparatur durch Orgelbauer Josef Merklin (Freiburg im Breisgau). Der Principalbass 8′ im Pedal wird zu einem 16′ umdisponiert.
1869 Reparatur und Pflege der Orgel durch Konrad Albiez (Unteralpfen).
1886 und 1888 Reparaturen.
1896 pneumatische Kegelladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut von Orgelbau Friedrich Wilhelm Schwarz (Überlingen/Bodensee) II/16.
1914 und 1926 Renovierung durch die Erbauerfirma.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1951 Einbau neuer Prospektpfeifen und eines neuen Motores durch Orgelbauer Willy Dold (Freiburg im Breisgau).
1975 Renovierung der Orgel mit neuem Spieltisch und Elektrifizierung der Traktur durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl), die Prospektpfeifen von 1951 werden durch neue Zinnpfeifen ersetzt. Die Disposition bleibt unverändert erhalten.
1985 Renovierung durch Orgelbauer Erich Rudolf Hartenthaler (Freiburg im Breisgau).
2001 Wartung durch Orgelbau Wolfram Stützle (Waldkirch).
2007 Abbau der Orgel durch Orgelbau Weber und Vermittlung des Instrumentes durch Andreas Schmidt (Orgel-Verzeichnis) in Kooperation mit dem Orgelsachverständigen Vorpommerns nach Wolfshagen Uckermark. Aufstellung der Orgel in Wolfshagen durch Orgelbauer Andreas Weber (Bollschweil). Das Werk ist nach Kriegsverlust die erste Orgel der Wolfshagener Schlosskirche, welche durch Initiativen der Ortsbürger wieder aufgebaut wurde. Die Orgel erklingt regelmässig im Rahmen des Uckermärkischen Orgelfrühlings, zu Hochzeiten und Gottesdiensten.

Derzeitige Orgel

2007 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 634 von Metzler Orgelbau AG (Dietikon/Schweiz) II/21. Das Pedalwerk und das Schwellwerk befinden sich in einem zusätzlichen Gehäusekasten hinter dem Frontprospekt.

Disposition

Metzler-Orgel 2007

I Hauptwerk C – a“‘

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Superoctave 2′

Cornett 4-fach 4′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

II Schwellwerk C – a“‘

Bourdon 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Doublette 2′

Terz 1 3/5′

Sifflöte 1′

Trompette 8′

Oboe 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octavbass 8′

Choralbass 4′

Fagott 16′

 

Schwarz-Orgel 1896 – 2007 (ab 2007 in Wolfshagen/Uckermark)

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Dolce 8′

Flöte 8′

Viola di Gamba 8′

Octave 4′

Octave 2′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

 

II Manual C – f“‘

Lieblich Gedeckt 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Vox celeste 8′ ab c°

Flauto traverso 4′

1 Vacat

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Violonbass 16′

Octavbass 8′

 

Orgel 1783 – 1896 nach Josef Merklin / Hansjörg Weckerlin

Manual C – d“‘

Bordun 8′

Flöte 8′

Prinzipal 4′

Flöte 4′

Rohrflöte 4′

Octave 2′

Quint 1 1/3′

Cornet 5-fach

Mixtur 3-fach 1  1/2′

Pedal 15 Tasten kurze Octave

Prinzipalbass 8′ (nach 1847 – 16′)

Octavbass 8′

Flötbass 4′

Trompetbass 8′

 

Spielhilfen

Metzler-Orgel 2007

Fuss: SW 16′ – HW (II/I 16′), SW-HW (II/I), SW-Ped, HW-Ped als Tritte, Schwelltritt II, Trompette 8′ an/ab (Tritt)

Schwarz-Orgel ab 1975 – heute in Wolfshagen

I – P, II – P, II – I, 1 freie Kombination
Spieltisch unter Klaviatur I: F. C.  (an), A. (Auslöser), HR (Handregister), T. (Tutti)
Fuss: Walze an (Piston), Walze (Tritt)

Schwarz-Orgel 1896 – 1975

II/I, I/P, II/P
Kollektivtritte P, MF, Tutti

Orgel bis 1896

keine Spielhilfen bekannt

Gebäude oder Kirchengeschichte

1298 ist die Existenz einer Kirche „ecclesie in Bellikon“ nachweisbar, ein Seelsorger soll bereits 1265 vor Ort gewesen sein. Dass diese Kirche bereits dem heiligen Leodegar geweiht war belegt eine erhaltene Patronatsfigur im Museum Lörrach aus dem 15. Jahrhundert.
1624 Abbruch des Chorraumes und Anbau eines gotischen Chorraumes.
1631 – 1796 Betreuung durch die Kirchgemeinde Bamlach.
1738 barocke Umgestaltung des Kirchenraumes.
1782 Abbruch des Turmes und des Langhauses.
1783 Weihe der grösseren Kirche durch den Konstanzer Bischof.
1791 Errichtung des Hochaltares durch die Meister Franz Anton Xaver Hauser, Nüssler und Bretz (Freiburg im Breisgau). Die Gemälde stammen von Simon Göser (Freiburg/Breisgau). Die Seitenaltäre (Sebastiansaltar und Odiliaaltar) aus dem Jahr 1738 wurden an den Stil des Hochaltares angepasst. Das Bilder von Jakob Pellandella (Tessin/Schweiz) in den unteren Teilen der Seitenaltäre wurden beibehalten.
1797 neue Kanzel von einem Freiburger Meister.
1866 Glockenweihe von Glocken der Giesserei Carl Rosenlächer (Konstanz), die kleine Glocke d“ ist bis heute erhalten geblieben.
1879 Madonnen-Statue in der Nische des Kirchturmes von Berthold Knittel (Freiburg).
Nach 1940 schwere Beschädigung der Kirche durch Kriegseinwirkung.
1953 – 1955 umfassende Innen- und Aussenrenovierung unter der Leitung von Dr. Ginter (Freiburg/Breisgau).
1959 Weihe zweier neuer Glocken der Giesserei F.W. Schilling (Heidelberg) – Schlagtöne a‘ + h‘ zusätzlich zur kleinen erhaltenen Glocke aus dem Jahr 1866 d“.
1974 – 1976 Neugestaltung des Eingangsbereiches. Neuer Zelebrationsaltar und Ambo von Hans-Günther van Look (Freiburg/Breisgau).
1985 Kirchenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Oswald Meyer und Buch Johannes Helm „Kirchen + Kapellen im Markgräflerland“ 1991 ISBN: 3921709164
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt Horst und Andreas Schmidt und Broschüre „Festschrift Einweihung Metzler-Orgel in Bad Bellingen“ – Hanjörg Weckerlin.

Anmerkung: Die Vorgängerorgel von Friedrich Wilhelm Schwarz aus dem Jahr 1896 wurde von Andreas Schmidt in Kooperation mit dem Orgelsachverständigen Vorpommerns nach Wolfshagen/Uckermark vermittelt und von Andreas Weber aufgestellt.

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