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Orgel: Baar – Reformierte Kirche

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Gebäude oder Kirche

Reformierte Kirche

Konfession

Reformiert

Ort

Baar

Postleitzahl

6340

Bundesland / Kanton

Kanton Zug

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1917 pneumatische Membranladenorgel, erbaut als Opus 242 mit mittig freistehendem Spieltisch von Orgelneubau Carl Theodor Kuhn (Männedorf) II/14 + 2 Transmissionen. Das Gehäuse wurde von den Gebrüder Marmon nach Plänen von Architekt Haller (Burgdorf) – Einweihung am 17. Juni 1917, Experte war Grossmünster-Organist Johannes Luz.
1920 müsste das Werk auf der neuen Empore aufgestellt worden sein.
1946 Renovierung mit Einbau eines neuen Motors durch die Erbauerfirma.

Derzeitige Orgel

1973 – 1974 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut nach Plänen des Orgelsachverständigen Hans Vollenweider (Thalwil) als Opus 5669 von Orgelbau E.F. Walcker & Cie (Ludwigsburg/Württemberg) II/13.
1999 Renovierung des Werkes mit Nachintonation und Ersatz der Cymbel im schwellbaren Brustwerk durch eine Musette 8′ durch Orgelbau Goll.
2019 Renovierung des Werkes durch Orgelbau Goll (Luzern).

Disposition

Walcker-Orgel 1973 / Zustand ab 1999

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Rohrgedeckt 8′

Octave 4′

Sesquialter 1-2 fach ab B + 1 3/5′

Mixtur 4f.  1 1/3′ rep. c“‘

Tremolo

 

II Brustwerk im SW C – g“‘

Gedeckt 8′

Gemshorn 4′

Principal 2′

Quinte 1 1/3′

Musette 8′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Gedecktbass 8′

Choralbass 4′

Walcker-Orgel 1973

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Rohrgedeckt 8′

Octave 4′

Sesquialter 1-2 fach ab B + 1 3/5′

Mixtur 4f.  1 1/3′ rep. c“‘

Tremolo

 

II Brustwerk im SW C – g“‘

Gedeckt 8′

Gemshorn 4′

Principal 2′

Quinte 1 1/3′

Zimbel 3-fach 1/2′ rep. B/fs°/ds’/c“‘

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Gedecktbass 8′

Choralbass 4′

Kuhn-Orgel 1917 gemäss Archiv Kuhn

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Dolce 8′

Octave 4′

Harmonia aetherea 3-fach 2 2/3′

Oboe 8′ im SW

II Schwellwerk C – g“‘

Liebl. Gedeckt 16′

Orchesterflöte 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Vox céleste 8′ ab c°

Traversflöte 4′

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. SW

Dolcebass 8′ Tr. HW

 

Spielhilfen

Walcker-Orgel ab 1973

Schwelltritt II (Brustwerk), II/I, I/Pedal, II/Pedal als Einhaktritte

Kuhn-Orgel 1917

2 freie Kombinationen, P, MF, F, Tutti, Autom. Ped.Umsch., Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1862 wird der erste reformierte Gottesdienst in einem Saal der örtlichen Spinnerei abgehalten.
1866 – 1867 Bau der reformierten Kirche nach Plänen des Architekten Ferdinand Stadler (Zürich). Die reformierte Kirche Baar ist das erste reformierte Gotteshaus im Kanton Zug – Einweihung am 16. Juni 1867. Die heute noch erhaltenen Fenster mit Glasmalerei stammen von Johann Jakob Röttinger (Zürich), die drei Glocken von 1867 wurden von Giesser Jakob Keller (Zürich) gegossen – Nominale fs‘ + ais‘ + cs“.
1871 Eröffnung einer kirchlich geführten Primarschule.
1920 Einbau einer neuen Empore.
1930 Ablösung der Schule von der kirchlichen Trägerschaft.
1933 Anbau mit flexibel nutzbaren Räumlichkeiten durch die Architekten Dagobert Keiser und Richard Bracher (Zug), welche bereits die Empore erneuerten und 1934 die Kirchenrenovierung in Baar durchführten. Bei der Renovierung wurde eine gelbe Innenausmalung mit grün gestrichenem Inventar verwirklicht und der Turmaufsatz mit Kupfer und neuer Windfahne versehen.
1966 – 1968 erneute umfangreiche Renovierung und Umgestaltung des Kircheninnenraumes nach Plänen des Architekten Hans Büchler (Cham). Die Kirche erhielt neue Böden und die Holzdecke wurde rekonstruiert nach originalem Vorbild. Es entstehen die Schriftzüge und das Inventar wird grösstenteils erneuert.
1988 Aussenrenovierung.
2012 Renovierung des Innenraumes.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Pommer und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort – Aushang und Schautafel, chronologisch zitiert aus Schweizerischer Kunstführer GSK „Die Reformierte Kirche Baar“ von Autorin Brigitte Moser 2017 – Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte – ISBN 9783037973240
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, eigene Sichtung und Spiel am 02. August 2017, Angaben der Kirchgemeinde vor Ort – Orgel im Pfarrarchiv Baar, Archiv Orgelbau Kuhn – Link

Internetauftritt der Kirchgemeinde

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