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Orgel: Attinghausen – St. Andreas

Gebäude oder Kirche

St. Andreas

Konfession

Katholisch

Ort

Attinghausen

Postleitzahl

6468

Bundesland / Kanton

Kanton Uri

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Attinghausen – Pfarrkirche St. Andreas & Beinhaus St. Ottilien – User sakralarchitektur auf Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Um 1760 erster Orgelneubau einer einmanualigen Orgel.
1769 Zerstörung des Werkes durch Kirchenbrand.
Nach 1770 Orgelneubau angeblich durch den Meister Franz Joseph Bouthilier oder Bouthillier (Dinkelsbühl/Altdorf).

Derzeitige Orgel

1893 mechanische Kegelladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch vor Prospekt, erbaut als Opus 111 von Friedrich I Goll (Luzern) II/10.
1982, 2003 und 2011 Renovierung und Instandsetzungsmassnahmen durch die Erbauerfirma.

Die Orgel ist komplett original erhalten geblieben und somit ein besonders wichtiges Instrument der romantischen Epoche in der Zentralschweiz. Die Orgel befindet sich seit dem Bau in der Pflege der Erbauerfirma.

Disposition

I Hauptwerk C – f”’

Principal 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Flauto amabile 8′

Octav 4′

II Manual C – f”’

Lieblich Gedeckt. 8′

Salicional 8′

Flauto-dolce 4′

Pedal C – d’

Subbass 16′

Octavbass 8′

 

Spielhilfen

Linke Seite: Pedal-Kopplung (I/P)
Rechte Seite: Manual-Kopplung (II/I)
Fuss: Collektivtritte P., MF., F.

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1200 entsteht eine erste Kapelle an der Stelle der heutigen Andreaskirche, diese Kapelle wird in den folgenden Jahren um ein Beinhaus und einen freistehendem Kirchturm erweitert.
Circa 1354 Erweiterung um eine Sakristei, welche den Kirchenraum mit dem Turm verbindet.
Vor 1520 Vergrösserung und Renovierung der Kirche.
1600 Ablösung von der Mutterpfarrei Altdorf – Erhebung zur eigenen Pfarrei.
1659 entsteht die Innenausmalung von Malermeister Friedrich Schröter (Altdorf / Freiburg im Breisgau).
1755 Verlängerung und Neugestaltung der Kirche im barocken Stil durch Caspar Moosbrugger (Au/Bregenzerwald). Neben einer Orgelempore wird ein Gewölbe eingezogen. In dieser Zeit entsteht auch die Statue des Kirchenpatrons St. Andreas und die Statue des Antonius.
1769 Zerstörung der Kirche bis auf die Grundmauern durch Brand.
1769 Beginn des vergrösserten Wiederaufbaus der Kirche unter der Leitung des Baumeisters Jakob Singer (Luzern). Die Stuckarbeiten oblagen den Gebrüdern Scharpf (Lechtal) und die Malerarbeiten Johannes Schuler (Tirol). Im gleichen Jahr werden drei Glocken des Giessers Daniel Kuhn (Zofingen) aufgezogen – Schlagtöne f’ + as’ + c”.
1892 – 1895 Neugestaltung des Innenraumes im neugotischen Stil nach Plänen von Clemens Steiner (Schwyz) und Pater Lucas Steiner (Beuron). Bei der Umgestaltung wird eine Kassettendecke durch Schreiner Joseph Jauch (Attinghausen) eingezogen und Maler Franz Vettiger für Arbeiten beauftragt (Uznach). Der Altar wurde mit einer Kreuzigungsgruppe von Franz Egg ergänzt.
1980 – 1981 Restaurierung und Rekonstruktion des Innenraumes auf den Zustand von 1769 unter der baulichen Leitung des Architekten Hans Steiner (Schwyz). Die benachbarte Ottilienkapelle, das Pfarrhaus und der Friedhof wurden in einem späteren Schritt restauriert. Die Altäre wurden aus der alten katholischen Kirche St. Martin in Lengnau/Aargau erworben und nach Attinghausen überführt. Das Blatt des Hauptaltares stammt von Xaver Zürcher (Zug), wurde 1892 ausgelagert und in den neuen Hochaltar übernommen. Ebenso wurde das Bildnis der Herz-Maria-Bruderschaft im oberen Teil des Hochaltares integriert und der alte Kreuzweg von Martin Obersteg wieder eingesetzt. Das Blatt des linken Altares wurde von Caspar Moss (Zug) im Jahr 1829 gemalt, die Bilder des rechten Altares stammen von einem unbekannten Meister.
2003 Restaurierung der Kirche unter der Leitung der Wey-Architekten (Sursee).

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kirchengeschichte: Kirchenführer “Die Pfarrkirche St. Andreas” basierend auf Informationen von Dr. Helmi Gasser, Architekt Hans Steiner und Pfarrer Karl Burch, Urner Kirchen- und Kapellenführer “Kein schöner Land für Gottes Kinder” 2014 Firma Baumann & Fryberg AG
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Bestandesaufnahme bei Gottesdiensten mit der Organistin Brita Schmidt-Essbach, Verlauf Revisionsarbeiten Peter Fasler – Orgelverzeichnis Schweiz Link
Kirchenvideo: Attinghausen – Pfarrkirche St. Andreas & Beinhaus St. Ottilien von User sakralarchitektur auf Youtube – Kanal

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