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Orgel: Altenkirchen (Rügen) – Dorfkirche

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Gebäude oder Kirche

Dorfkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Altenkirchen (Rügen)

Postleitzahl

18556

Bundesland / Kanton

Mecklenburg-Vorpommern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1750 Neubau einer zweimanualigen Schleifladenorgel mit Pedal durch Ernst Julius Marx/Berlin für die „Ermelersche Cattun-Fabrique“ in Berlin.
1798 Ankauf der Orgel durch die Kirchengemeinde Altenkirchen.
1798 Umsetzung und sicherlich Dispositionsänderungen durch Christian Erdmann Kindten/Stralsund.
1875 Neubau einer Schleifladenorgel II/P durch Friedrich Albert Mehmel/Stralsung.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen aus Zinn zu Rüstungszwecken.
1970 Planungen zum Bau einer neuen Orgel hinter dem bestehenden Prospekt.
1971 Dispositionsentwurf von Dietrich W. Prost/Stralsung.
1971 Neubau einer vorderspieligen Schleifladenorgel II/16 durch Orgelbauanstalt Rudolf Böhm/Gotha, dabei auch Einbau eines Zinnprospektes.
2002 Reinigung und Nachintonation durch R.Wolter/Zudar.
2010 Reinigung/Stimmung durch Orgelbau Rainer Wolter/Zudar, dabei Festlegung des Stimmtons auf a’=442,5Hz bei 15°C und Winddruck bei 72,1 mmWS.

Disposition

Manual I – Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Octave 4′

Quinte 2 2/3′

Waldflöte 2′

Mixtur 3f. 1′

Manual II – Oberwerk C – g“‘

Gedackt 8′

Quintatön 8′

Blockflöte 4′

Principal 2′

Terzian 2f.

Scharffcymbel 3f.

Pedal C – f‘

Subbaß 16′

Pommer 8′

Choralbaß 4′

Trompete 8′

 

Spielhilfen

Als Registerzug rechts ganz oben: Tremulant [für Manual II]
Als Fußtritte zum Einhaken, links über dem Pedal, von links: Ped.-Kp.II, Ped.-Kp. I, Man.-Kp.

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1168 Neubau einer romanischen Backsteinkirche mit Apsis im Osten, dieser Bau als eine der ältesten Kirchen der Insel ist heute in den Grundzügen noch erhalten.
1200 Vollendung der Kirche mit Apsis und Chor.
1215 Weihe der Kirche.
Um 1240 Aufstellung und Fertigung des Taufsteines.
14. Jahrhundert gotischer Umbau der Kirche zur heutigen Gestalt, Fertigung des Triumphkreuzes.
15. Jahrhundert Guss einer kleinen Glocke (Nominal: e“) durch einen unbekannten Gießer.
Um 1630 Zerstörung des Dachstuhls samt Dachreiter durch den dreißigjährigen Krieg.
Um 1670 Errichtung des freistehenden Glockenturmes aus Holz.
1724 Errichtung des Altaraufsatzes als Spende für die Gemeinde von Arendt Christoph v. Bohlen, gefertigt wird der Altar durch Elias Kessler/Stralsund.
1798 (inschriftlich) Errichtung der Empore für die „neue“ Orgel.
1863 erhält der Altar ein neues Altarbild, eine neogotische Kanzel wird in der Kirche aufgestellt.
1917 Abgabe zweier Glocken zu Rüstungszwecken.
1920er Jahre Guss von zwei Eisenhartgussglocken (gis‘, c“) durch Schilling&Lattermann.
1979 Restaurierung des Triumphkreuzes.
1999 Guss zweier neuer Bronzeglocken (Nominale gis‘, h‘) durch Gießerei A. Bachert.
2022 rege Nutzung der Kirche als Ort für Gottesdienst, Andacht und Konzert.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung und Spiel
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort, ergänzt durch Informationen eines Aushangs in der Kirche
Kirchengeschichte: Sichtung vor Ort 2021, ergänzt durch Informationen eines Beitrages auf der Webseite „ruegenmagic.de“, abgerufen am 1. Juli 2022 sowie
Informationen aus Beitrag auf der Seite „insel-ruegen.com“, abgerufen am 1. Juli 2022

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