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Orgel: Altenberg (Erzgebirge) / Lauenstein – Stadtkirche St. Marien und Laurentin

Gebäude oder Kirche

Stadtkirche St. Marien und Laurentin

Konfession

Evangelisch

Ort

Altenberg (Erzgebirge) / Lauenstein

Postleitzahl

01778

Bundesland / Kanton

Sachsen

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1818 mechanische Schleifladenorgel, erbaut mit eingebautem Spieltisch als Opus 3 von Orgelbauer Gotthelf Friedrich Jehmlich (Cämmerswalde) II/19.
1896 Renovierung und Erneuerung des Gehäuses durch Orgelbau Jehmlich.
2000 Restaurierung und Rekonstruktion des Werkes auf den ursprünglichen Bauzustand von 1818 durch Orgelbau Jehmlich (Dresden).
2003 Zerstörung der Orgel durch einen Brand, ausgelöst durch einen Kurzschluss in der Elektrik. Es wird eine Beschädigung durch Tiere vermutet. Einige verkohlte Holzpfeifen und halb geschmolzene Zinnpfeifen der verbrannten Orgel sind ausgestellt.
2005 mechanische Schleifladenorgel, erbaut als Rekonstruktion der 1818 erbauten Jehmlich-Orgel als Opus 1154 durch Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH II/19. (Stimmtonhöhe 440Hz bei 18°C / Temperierung gleichstufig). Wenige Holzpfeifen konnten (teilweise) rekonstruiert werden.

Disposition

 I Hauptwerk C – f“‘

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Rohrfloete 8′

Octave 4′

Spitzfloete 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Cornett 4-fach ab c‘

Mixtur 4-fach

II Hinterwerk C – f“‘

Gedackt 8′

Rohrfloete 4′

Nassat 3′

Flöte 2′

Siffloete 1′

Cimbel 2-fach

 

Pedal C – c‘

Prinzipalbass 16′

Sub-Bass 16′

Octavenbass 8′

Posaunen-Bass 16′

 

Spielhilfen

Manualschiebekoppel II/I
Pedalkoppel I/P
Sperrventile I. Manual, II. Manual und Pedal
Kalkant
Noli me tan gere (keine Funktion)
Schwebung (Tremulant) II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1340 Erwähnung einer ersten Kirche in Lauenstein.
Um 1470 Kirchenneubau unter der Leitung von Hans Münzer.
1594 schwere Beschädigung der Kirche durch Stadtbrand.
1596 – 1602 Wiederaufbau der Kirche unter der Herrschaft Günther von Bünaus. Chor, Turmunterbau und Grundmauern wurden wiederverwendet.
1997 umfassende Renovierung der Kirche. Die Kirche beherbergt bedeutende Sandsteinarbeiten der Bildhauer Michael Schwenke und Lorentz Hörnig. Der Altar, die Kanzel und der Taufstein stammen von Schwenke – die Seitenepitaphien und das Alabasterkuzifix von Hörnig.
2003 Beschädigung der Kirche durch einen Brand der Orgel.
2005 Wiedereinweihung der restaurierten Kirche mit der rekonstruierten Orgel. Die Kirche besitzt eine grossartige Deckenbemalung, bei der Restaurierung ist eine Freske mit der Darstellung der Dreieinigkeit (Gnadenstuhl) freigelegt worden.

Lauensteins Stadtkirche wurde als spätgotische dreijochige Hallenkirche mit massivem Turm erbau. Bedeutende und einzigartige Sandsteinarbeiten des Manierismus wie der dreistöckige Sandsteinaltar mit lebensgroßen Figuren der von Bünau’s, Bünaukapelle (Erbgrabstelle der Herrschaftsfamilie Bünau, um 1600) mit reicher Deckenstuckierung und neun Meter hohem mit Alabaster, Achat und Jaspis geschmücktem Familienepitaph der von Bünau’s. Die Bünaukapelle brachte Hörnig seinen Ruf als „Meister des Details“ ein.

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Orgelbilder und Kirche: Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Wikipedia und Seite Kirchenbezirk Freiberg, Seite Stadtkirche Lauenstein, Seite Gemeinde Altenberg (Erzgebirge), Seite ehemalige Gemeinde Geising
Orgelgeschichte: Seite Orgelbau Jehmlich, Angaben der Kirchgemeinde und Bestandesaufnahme Wolfgang Reich

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