Orgel: Albstadt / Ebingen – Thomaskirche
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Gebäude oder Kirche
ThomaskircheKonfession
EvangelischOrt
Albstadt / EbingenPostleitzahl
72458Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1964 rein mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spielschrank, erbaut als Opus 1112 von Friedrich Weigle Orgelbau (Echterdingen) II/16.
Das Pfeifenwerk ist grösstenteils in eine Nische auf der Empore eingebaut. Die äusserst klangschöne Orgel befindet sich in einem sehr guten Zustand und wurde zu einem späteren Zeitpunkt leicht verändert, hauptsächlich die Zusammensetzung der Klingend Zimbel im Schwellwerk.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Gemshorn 8′ C innen Metall ged., CS – cs‘ Prospekt, ab d‘ innen – Anm. 1 Prinzipal 4′ Metall Blockflöte 4′ Metall konisch Waldflöte 2′ Metall konisch Mixtur 4f. 2′ rep. cs°/d’/ds“
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II Schwellwerk C – g“‘Gedackt 8′ Holz ged. Rohrflöte 4′ Metall rohrged., ab fs“ offen konisch Prinzipal 2′ Metall Gemsquinte 1 1/3′ Metall, leicht konisch Klingend Zimbel 3f. ist 2f. – neu zusammengesetzt – rep. c°/e°/g°/c’/g’/c“/g“/c“‘ Hautbois 8′ Stiefel Metall, Becher C – H konisch Zink, ab c° Oboe Naturguss
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Pedal C – f‘Untersatz 16′ Holz ged. Singend Oktav 8′ C – H Zink, ab c° Metall Rohrpommer 4′ Metall rohrged. Choralbaß 3f. 2′ Metall Fagott 8′ Stiefel Metall, Becher C – H Zink – ab c° Naturguss
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Anmerkung Prospektpfeifen
Gemshorn 8′ HW im Prospekt CS – cs‘
Zusammensetzung Mixtur HW
C 2′ + + 1′ + 2/3′ + 1/2′
cs° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
d‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
ds“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Zusammensetzung Klingend Zimbel SW
C 1′ + (2/3′) + 1/2′
c° 1′ + 1/2′ + (2/5′)
e° 1′ + 2/3′ + + (2/5′)
g° 1 1/3′ + 1′ + (2/5′)
c‘ 1 1/3′ + 1′ + (1/2′)
g‘ 1 1/3′ + 1′ + (2/3′)
c“ 2′ + 1 1/3′ + (4/5′)
g“ 2′ + 1 1/3′ + (1 1/7′)
c“‘ 2′ + (1 3/5′) + 1 1/3′
Weitere Zimbel-Chöre im Orgelinneren gelagert
C-Ds – 2/3′
G-H – 2/5′
c0-h0 – 1/3′
c1-h1 – 4/5′
Zusammensetzung Choralbaß Pedal
C 2′ + 1 1/3′ + 1′
Winddrücke gemäss Anschriften
HW – 60 mmWS
SW – 60 mmWS
Pd – 70 mmWS
Spielhilfen
Fuß: Tremulant (auf SW wirkend) als Rastentritt auf der linken Seite, I/Ped., II/Ped., II/I als Rastentritte auf der rechten Seite, Schwelltritt II
Gebäude oder Kirchengeschichte
1955 Antrag zur Errichtung einer Pfarrstelle für die Oststadt Ebingens.
1956 Bau des Kindergartens.
1961 Bau der Thomaskirche mit Gemeindezentrum in der Oststadt Ebingens nach Plänen des Regierungsbaumeisters Professor Paul Heim (Stuttgart). Grundsteinlegung am 11. August 1960, Einweihung 24. September 1961. Das Altarbild und das steinerne Relief beim Eingang sind Werke von Bildhauer Ulrich Henn (Schwäbisch Hall). Die faszinierenden Buntglasfenster wurden von Maler Wolf-Dieter Kohler (Pforzheim) entworfen. Die Kirche verfügt über ein dreistimmiges Geläut der Giesserei Heinrich Kurtz (Stuttgart) – Nominale a‘ + h‘ + d“.
2025 die oktogonal entworfene Kirche steht unter Denkmalschutz und wird von einer orthodoxen Gemeinde genutzt, welche das Bauwerk im Juni 2025 als Gemeindekirche übernehmen wird.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Mike Wyss
Kirchengeschichte: Angaben der Gemeinde vor Ort, zitiert aus dem Buch „Die Thomaskirche in Ebingen“ zur Einweihung am 24. September 1961
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1998 und 2024, Bestandesaufnahme vor Ort
Orgel auf der Partnerseite Pipeorganpictures – Link




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