Orgel: Allstedt – Stadtkirche St. Johannis
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Gebäude oder Kirche
Stadtkirche St. JohannisKonfession
EvangelischOrt
AllstedtPostleitzahl
06542Bundesland / Kanton
Sachsen-AnhaltLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1774 Aufstellung einer neuen Orgel durch einen bislang unbekannten Orgelbauer.
1783 Behebung einiger weniger Defekte am Instrument.
1852/53 Neubau durch Julius Alexander Strobel (Bad Frankenhausen), mechanische Schleifladenorgel II/38 mit frontalem, erhöht stehendem Spielschrank/Spieltisch.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1999 Reparatur und Stimmung durch Orgelbau Ulrich Fahlberg (Eberswalde).
2019 Teilrestaurierung durch Firma Kutter (Friedrichroda), dabei wird die Orgel abgetragen und die Zungenregister im Pedal überarbeitet. Zusätzlich wird eine reversible Barkermaschine in die Traktur des Hauptwerkes eingebaut.
2026 Orgel vorhanden und gut spielbar.
Disposition
Manual I – Hauptwerk C – f“‘Bordun 32 Fuß. ab c° Principal 16 Fuß. Bordun 16 Fuß. Principal 8 Fuß. Hohlfloete 8 Fuß. Gedact 8 Fuß. Gemshorn 8 Fuß. Gambe 8 Fuß. Quinte 6 Fuß. Octave 4 Fuß. Hohlfloete 4 Fuß. Quinte 3 Fuß. Octave 2 Fuß. Mixtur 5 fach. Cimbel 3 fach. |
Manual II – Oberwerk C – f“‘Lieblich Gedact 16 Fuß. Geigen,,principal 8 Fuß. Zartfloete 8 Fuß. Lieblich Gedact 8 Fuß. Floete,,traveur. 8 Fuß. [sic] Salicional 8 Fuß. Principal 4 Fuß. Floete,,dolce 4 Fuß. Quinte 3 Fuß. Octave 2 Fuß. Scharf 3 fach Cornet 4 fach. ab c°
|
Pedal C – d‘Principal,,baß 16 Fuß. Subbaß 16 Fuß. Violon 16 Fuß. Quintenbaß 10 2/3 Fuß. [sic] Octavenbaß 8 Fuß. Violon 8 Fuß. Gedactbaß 8 Fuß. Octavenbaß 4 Fuß. Posaune. 32 Fuß. durchschlagend Posaune 16′. sic, auf Registerschild so bezeichnet!, durchschlagend Trompeten,,baß 8 Fuß. durchschlagend |
Spielhilfen
Registerzug links unten, innen: Manual Coppel
Registerzüge rechts unten: Pedal Coppel [I/P], Sperrventil Hauptwerk, Calcanten,,ruf., Sperrventil Pedal., Sperrventil Oberwerk.
Gebäude oder Kirchengeschichte
um 1330 Errichtung einer gotischen Kirche an der heutigen Stelle als Pfarrkirche für die damalige Neustadt der Stadt Allstedt.
1345 Guss einer Glocke.
1523 hielt Thomas Müntzer in dieser Kirche erstmalig eine Messe in deutscher Sprache.
1577 Guss einer zweiten Glocke
1683 Guss einer dritten Glocke.
1760 Abriss der alten Kirche, da sie zu baufällig für eine Reparatur erschien.
1765 Vollendung der neuen Kirche im Stil des Thüringer Rokoko nach Entwürfen des Hofbaumeisters F. A. Straßburger (Weimar) als Hofkirche für die Weimarer Großherzöge, die damals für einige Wochen im Jahr in Allstedt auf der Burg residierten.
1790 Baubeginn am Westturm.
1800 Abschluss der Arbeiten am Westturm nebst welscher Haube.
1979 Beginn einer umfassenden Renovierung der Kirche, um das „Gotteshaus dem Verfall zu entreißen“
1989 Abschluss der Restaurierungsarbeiten.
2026 die Kirche bildet eine weithin sichtbare Landmarke und wird regelmäßig genutzt.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Johannes Richter
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort
-Landeskirchenarchiv Eisenach: Vorbemerkungen zum Spezialinventar „Orgeln“ (LINK)
-Kutter – Thüringer Orgelbau: Allstedt. in: Webauftritt Orgelbau Kutter, abgerufen am 1. Juli 2026
Kirchengeschichte:
-Sichtung vor Ort am Bauwerk 2026
-Stiftung Kiba (Hrsg.): Stadtkirche St. Johannis Allstedt. in: Webauftritt Stiftung Kiba, abgerufen am 1. Juli 2026




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