Orgel: Blumberg / Hondingen – St. Martin
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Gebäude oder Kirche
St. MartinKonfession
KatholischOrt
Blumberg / HondingenPostleitzahl
78176Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1784 ist eine Orgel in Hondingen vorhanden, welche vermutlich 1783 neu erbaut wurde.
1792 oder 1806 Bau einer mechanischen Schleifladenorgel für die Pfarrkirche St. Konrad zu Gutmadingen, welche im Jahr 1864 nach Hondingen versetzt wird.
1897 Reparatur durch Orgelbauer Anton Kiene (Waldkirch/Breisgau).
1946 Reparatur durch Orgelbauer Manfred Klug (Rheinfelden-Warmbach).
1967 Neuaufbau der Orgel auf der linken Seite der Orgelempore mit neuer Traktur, neuem Gehäuse und neuer Balganlage durch Orgelbau Eugen Pfaff (Überlingen/Bodensee) I/9.
Bei dem Werk handelt es sich um eine rein mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch in einem Massivholz-Gehäuse. Das Pfeifenwerk bzw. die Disposition ist mehrfach verändert worden, vermutlich auch von Orgelbau Kiene im Jahr 1897. Somit ist das heutige Werk als Neuaufbau unter Verwendung des vorhandenen Materials anzusehen, welches teilweise über 200 Jahre alt ist.
Vor 1991 Renovierung des Werkes durch Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer.
2011 Revision durch Orgelbauer Benjamin Buob (Emmendingen).
Die Orgel wurde bei einer früheren Massnahme um einen Halbton tiefer gestimmt.
Disposition
Manual C – c“‘Prinzipal 8′ C – H Holz ged.; ab c° Zink; ab c‘ Metall Gedeckt 8′ Holz ged. Salicional 8′ C – H Holz ged.; ab c° Metall Octave 4′ Prospekt – Anm. 1; ab ds‘ innen; Metall Flöte 4′ Holz ged. Prinzipal 2′ C – FS Zink; ab G Metall Sifflöte 1′ Metall; weit mensuriert Zimbel 3.f 2/3′; Metall – rep. cs°/cs’/fs’/cs“
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Pedal C – c‘Subbaß 16′ Holz ged.; altes Material
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Prospektpfeifen
Anm. 1 – Octave 4′ im Prospekt : C – E Mittelfeld, F – c° Aussenfelder, cs° – d‘ Flachfelder Mitte
Zusammensetzung Zimbel
C 2/3′ + 1/2′ + (1/3′)
cs° 1′ + 2/3′ + (1/2′)
cs‘ 1 1/3′ + 1′ + (2/3′)
fs‘ 2′ + 1 1/3′ + (1′)
cs“ 2 2/3′ + (2′) + 1 1/3′
Anordnung am Spieltisch (von links nach rechts)
Linke SeiteGedeckt 8′ Prinzipal 2′ Sifflöte 1′ Zimbel 3. f Subbaß 16′ (untere Reihe)
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Rechte SeiteFlöte 4′ Octave 4′ Prinzipal 8′ Salicional 8′
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Schwimmerbalg 76 mmWS
Spielhilfen
Fuß: Pedalkoppel als Rastentritt auf der linken Seite
Gebäude oder Kirchengeschichte
11. Jahrhundert Bau einer Kirche in Hondingen. Es gibt Hinweise auf eine Existenz einer ersten Kirche im 8. Jahrhundert.
14. Jahrhundert Entstehung des Gnadenbildes.
14./15. Jahrhundert Entstehung des Chorraumes.
1550 Glockenaufzug.
1711 Entstehung der Altäre durch Bildhauer Johann Schupp und Josef Anton Schupp (Villingen).
1783/84 Renovierung der Kirche. Es wird eine neue Orgelempore eingezogen und ein neuer Wallfahrtsaltar geweiht.
1865 Glockenaufzug – Giesserei Benjamin Grüninger (Villingen)
1923 wird eine weitere Grüninger-Glocke geweiht.
1966/66 umfangreiche Restaurierung der Kirche und Neugestaltung des Innenraumes. Der Wallfahrtsaltar wird abgetragen und die Empore verkürzt.
1980 Ergänzung des Geläuts um zwei Glocken der Glockengiesserei F.W. Schilling (Heidelberg) – Nominale gs‘ (1980) + h‘ (1550) + cs“ (1923) + e“ (1980) + gs“ (1865).
2012 Sanierung der Läutanlage und des Glockenstuhls.
Der Kreuzweg befindet sich auf der Empore in einer Art Kapelle rechtsseitig der Orgel.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, zitiert von der Ortschronik der Gemeinde, zitiert von den Seiten der Glockeninspektion Freiburg – Link
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1985, 2002 und 2025 mit Bestandesaufnahme, Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt




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