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Orgel: Sollstedt – St. Petrus

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Gebäude oder Kirche

St. Petrus

Konfession

Evangelisch

Ort

Sollstedt

Postleitzahl

99759

Bundesland / Kanton

Thüringen

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1906 Neubau einer pneumatischen Kegelladenorgel II/17+2 Vakate (HW und OW je einer) durch Paul Seewald (Nordhausen) hinter einem Prospekt, der Elemente des alten um 1800 gefertigten Barockgehäuses aufnahm. Das zweite Manual steht um 90° gedreht zum Kirchenraum auf einer erhöhten Lade.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1925 Reparatur und Einbau neuer Prospektpfeifen aus Zink durch Orgelbauanstalt Kießling&Sohn (Bleicherode).
2001/02 Generalüberholung der Orgel durch Karl Brode (Heiligenstadt), dabei Einbau neuer Prospektpfeifen aus Zinn
2010 Wartung der Orgel.
2025 Orgel vorhanden und spielbar, kraftvoll und klangstark

Disposition

Manual I – Hauptwerk C – f“‘

Bordun 16′ (ab C, Holz gedeckt)

Principal 8′ (C,C# Holz offen innen, D-a“ Prospekt Zinn, Außenfelder links und rechts)

Gedackt 8′ (Holz gedeckt)

Gamba 8′ (ab C offen, Zink, im Diskant Zinn, durchgehend Stimmschlitze und Freins harmoniques)

Octave 4′ (Prospekt Mittelfeld oben ab D bis d‘, Forts. innen Metall, Seitenbärte)

Octave 2′ (Registerschild 1′, mit Filzstift als 2′ überschrieben, Metall)

Mixtur 2 2/3′ (sic, 2 2/3’+2’+1′ ohne Repetition)

1x Vakant

Manual II – Oberwerk C – f“‘

Flöte Travers 8′ (C-H gedeckt Holz, ab c° Holz offen mit Stimmdeckeln)

Liebl. Gedackt 8′ (durchgehend Holz gedeckt)

Salicional 8′ (Registerschild 4′, mit Filzstift als 8′ überschrieben, C-H als Quintatön gedeckt aus Zink, ab c° offen, Zink)

Aeoline 8′ (C-H gedeckt Quintatön aus Zink und eigenständig, ab c° offen, Zink)

Principal 4′ (Metall offen)

Flöte 4′ (Holz offen, mit Stimmdeckeln, teilweise gerundete Oberlabien, außenlabiiert)

1x Vakant

 

Pedal C – d‘

Violon 16′ (Holz offen, mit Stimmschiebern)

Subbass 16′ (Holz gedeckt)

Octavbass 8′ (Holz offen, mit Stimmdeckeln, flötige Mensur)

Cello 8′ (Zink offen, mit Rollenbärten)

 

Spielhilfen

Registerschalter rechts außen: Roll-schweller ab, Pedal Coppel I., Pedal Coppel II. Manual Coppel, Super octave I [sic, Oktavkoppel I/I]
Drücker unter Manual I in der Vorsatzleiste, von links: Calcant, Piano, Mezzo forte, Tutti, Auslöser
Über dem Pedal: Rollschweller/Walze mit Anzeige rechts neben dem Klaviaturblock.

Gebäude oder Kirchengeschichte

um 1442 Errichtung des heutigen Westturmes (Chorturm)
1584 Errichtung einer Vorgängerkirche, die dem Hl. Petrus geweiht wurde
1832 Guss der großen Glocke durch C.H. Stützer (Benneckenstein) mit circa 670kg Gewicht
1862 Einbau einer mechanischen Turmuhr durch Fa. Apel (Nordhausen)
2. August 1876 Grundsteinlegung für die neue Kirche als neogotische Saalkirche nach Entwürfen von Baurat Weniger (Mühlhausen)
21. November 1877 Weihe der neuen Kirche.
1912 Einbau von drei Buntglasfenster aus der Werkstatt Ferdinand Müller (Quedlinburg).
1958 Anschaffung zweier Eisenhartgussglocken mit 440 bzw. 260kg Gewicht
1976/77 Renovierung der Kirche, dabei Einfassung des Altars mit Klinkersteinen, Neuausmalung der Kirche
1984 Anfertigung einer Figur im Altarraum durch Heinz Günther/Hüpstedt
1987/89 Sanierung des Turmes
ab 2002 Sanierung der Kirchenfenster (Abschluss der Arbeiten 2010)
2005 Neueindeckung des Kirchendaches
2007 Umgestaltung des Eingangsbereiches
2009 Instandsetzung der Turmuhr und der Glockenanlage
2015 Erneuerung des Altartisches und des Chorraumes
2017 Erneuerung des Fußbodens

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung und Spiel 2025

Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort, ergänzt durch
-Orgelkartei KK Südharz, Stand 2025
-„St.-Petri-Kirche“ in: Kirchspiel Sollstedt (Web-Auftritt, abgerufen am 15. März 2026)

Kirchengeschichte:
-„St.-Petri-Kirche“ in: Kirchspiel Sollstedt (Web-Auftritt, abgerufen am 15. März 2026)
-Sichtung vor Ort am Bauwerk und Schautafel in der Kirche

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