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Orgel: Ravensburg/Weissenau – St. Petrus und Paulus – Hauptorgel und Truhenorgel

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Ravensburg/Weissenau – St. Petrus und Paulus – Hauptorgel

Gebäude oder Kirche

Ehemalige Prämonstratenserklosterkirche St. Petrus und Paulus (heute Pfarrkirche Ort Weissenau)

Konfession

Römisch-Katholisch

Ort

Ravensburg/Weissenau

Postleitzahl

88214

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Ravensburg/Weissenau – St. Petrus und PaulusRavensburg/Weissenau – St. Petrus und Paulus – HauptorgelRavensburg/Weissenau – St. Petrus und Paulus – HauptorgelRavensburg/Weissenau – St. Petrus und Paulus – Hauptorgel SpieltischRavensburg Weissenau St. Petrus und Paulus Orgelregister linksRavensburg Weissenau St. Petrus und Paulus Orgelregister rechtsRavensburg/Weissenau – St. Petrus und Paulus – TruhenorgelRavensburg/Weissenau – St. Petrus und Paulus – Truhenorgel



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Mitte des 16. Jahrhunderts Orgelneubau durch Meister Jörg Ebert. Diese Orgel wird nach 1600 um ein Pedalregister Subbass 16′ erweitert.
1668 wird eine Chororgel angekauft.
1783/86 Bau der jetzigen mechanische Schleifladenorgel, erbaut von Orgelbau Johann Nepomuk Holzhey (Ottobeuren) III/44.
1845 Dispositionsänderung durch Orgelbau Franz Anton und Johann Nepomuk Kiene (Langenargen).
1873 erneuter Umbau und Instandsetzung durch Orgelbau Carl Gottlob Weigle (Stuttgart).
1951 Instandsetzung und erneute kleinere Veränderungen durch Orgelbau Friedrich Weigle (Echterdingen).
1988 Restaurierung und Rekonstruktion des Werkes auf den Originalzustand durch Orgelbau Hubert Sandtner (Dillingen an der Donau).
1992 Neubau einer Truhenorgel mit mechanischen Schleifladen durch Orgelbau Wolfram Stützle (Waldkirch/Breisgau) I/6 mit angehängtem Pedal.

Disposition

Hauptorgel Orgelbau Johann Nepomuk Holzhey

 I Hauptwerk C – f“‘

Prestant 16′ C – H nur über I/P spielbar

Principal 8′

Copel 8′

Viola 8′

Quintadena 8′

Gamba 8′

Octav 4′

Flöten 4′

Superoctav 2′

Nazard 2′ (2′ + 1 1/3′)

Sexqualter 3′ (2 2/3′ + 2′ + 1 3/5′)

Cornet 3′ (2 2/3′ + 2′ + 1 3/5′) ab g°

Mixtur 6-fach 2′

Trompet 8′ neu 1988

Claron 4′ neu 1988

 

 II Positiv C – f“‘

Principal 8′

Flautravers 8′ C – fis° mit Rohrflöten

Rohrflöten 8′

Salicional 8′

Undamaris 8′

Octav 4′

Fugari 4′

Holflöten 4′

Quint 3′

Hörnle 2′ (2′ + 1 3/5′)

Cimbal 5-fach 2′

Fagott 8′ Bass Teilung bei fis°

Hautbois 8′ Discant

 III Echo C – f“‘

Nachthorn 8′

Dulciana 8′ C – fis° mit Nachthorn

Spitzflöten 4′

Flageolet 2′

Cornet Resi 4-fach 4′ ab g°

Vox humana 8′ B/D

Cromorne 8′ B/D

Tremulant Diskant

 Pedal C – d‘

Subass 16′

Octavbass 8′

Violonbass 8′

Cornetbass 4-fach 4′

Bompard 16′

Trompet 8′

Clairon 4′

Truhenorgel Orgelbau Wolfram Stützle

 Manual C, D – f“‘

Copel 8′

Flöte 4′

Octav 2′

Terz 1 3/5′ ab c‘

Quint 1 1/3′

Vox anitae 8′ B/D

 

 Pedal C, D – a°

angehängt ohne eigenes Register

 

Spielhilfen

Spielhilfen Hauptorgel:

Echo-Cupl (III/I), Positiv-Cupl (II/I), Tuttibass (I/P)

Spielhilfen Truhenorgel:

keine Spielhilfen

Gebäude oder Kirchengeschichte

1152 wird der Grundstein der Kirche gelegt.
1163 Einweihung der Kirche.
1628 bis 1631 wird ein neuer Chorraum erbaut.
1724 Bau der jetzigen Klosterkirche durch Baumeister Franz Beer von Bleichten.
1783 Spendet das Kloster Salem einen Kreuzaltar.
1892 wird das benachbarte Konventgebäude zu einer Heilanstalt umgebaut.
Heute befindet sich in den Nebengebäuden das Zentrum für Psychiatrie Weissenau.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten und Bilder Andreas Schmidt
Orgelgeschichte teilweise Wikipedia und Orgeln im Landkreis Ravensburg (Manecke/Mayr)
Kirchengeschichte Wikipedia

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