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Orgel: Potsdam – Französische Kirche

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Potsdam Französische Kirche Prospekt Hauptorgel II

Gebäude oder Kirche

Französische Kirche

Konfession

Reformiert

Ort

Potsdam

Postleitzahl

14467

Bundesland / Kanton

Brandenburg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

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Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1787 erster Orgelneubau durch Orgelbauer Ernst Julius Marx (Berlin).
1806 schwere Beschädigung durch die zweckentfremdete Nutzung des Kirchenraumes.
1930 Orgelneubau durch Orgelbau Alexander Schuke (Potsdam).
Nach 1970 Beschädigung der Orgel durch Einbruch und Diebsthal des Pfeifenwerkes.
Die Kirchgemeinde sucht nach einem Ersatzinstrument im Stil der verlorengegangenen Marx-Orgel.

Derzeitige Orgeln

Leihorgel
Nach 1970 Aufstellung einer Leihorgel mit mechanischen Schleifladen im Kirchenraum, erbaut wurde das Instrument circa 1959 von Orgelbau Alexander Schuke (Potsdam) I/5 ohne Pedal. Das Instrument befindet sich aktuell noch in der Kirche.

Hauptorgel
2000 Aufstellung und Restaurierung folgender Orgel auf der Empore:

1793 mechanische Schleifladenorgel, erbaut von Orgelbau Johann Wilhelm Grüneberg (Brandenburg/Havel) für die reformierte Johanneskirche Berlin-Spandau.
1802 Reparatur durch Orgelbauer Friedrich Emanuel Marx.
1836 Umdisponierung durch einen unbekannten Meister.
1849 Reparatur und Nachintonation durch Orgelbauer Wilhelm Lang (Berlin) und Ferdinand Dinse (Berlin).
1859 Umbau durch Orgelbauer Friedrich Hermann Lütkemüller (Wittstock).
1902/03 beim Abbruch der Johanniskirche Umsetzung in die Dorfkirche zu Bärenklau bei
Oranienburg, dabei Verkleinerung und klangliche Umgestaltung durch Orgelbau Alexander Schuke (Potsdam) I/10.
1917 Abgabe der Zinn-Prospektpfeifen für Rüstungszwecke.
1927 Beschädigung bei Einsturz der Kirchendecke.
1928 Reparatur mit Ersatz neuer Zink-Prospektpfeifen durch Alexander Schuke.
1980 ist das Werk infolge Wassereinbruchs unspielbar.
1984 wird die Abgabe der Orgel an die Französische Kirche Potsdam bestimmt.
1990 – 2000 Restaurierungsmassnahmen der inzwischen abgebauten Orgel.
2000 Restaurierung und Aufstellung des Werkes in der Kirche durch Alexander Schuke (Potsdam) I/13. Das Gehäuse und alle technischen Teile (Spieltisch, Traktur, Windladen, Ventile) sind vollständig und das Pfeifenwerk zu etwa 50% original erhalten.

Disposition

Hauptorgel

 Manual C, D – d“‘

Principal 8′

Gedact 8′

Rohrflöt 8′

Octav 4′

Nassat 3′

Octav 2′

Cornet 3-fach ab c‘

Mixtur 4-fach 1 1/2′

Trompet 8′ ab c‘

 Pedal C, D – c‘

Subbass 16′

Violon 8′

Octav 4′

Posaune 8′

Leihpositiv

 Manual C – g“‘

Holzgedackt 8′ Bass/Diskant

Rohrflöte 4′ Bass/Diskant

Principal 2′ Bass/Diskant

Oktave 1′ Bass/Diskant

Scharff 3-fach Bass/Diskant

Schleifenteilung

 

Spielhilfen

Kanal-Tremulant, Calcanten-Glocke, Sonnen-Zug (zwei Cymbel-Sonnen mit je vier Glöckchen), Manual-Ventil, Pedal-Ventil – keine Pedalkoppel!

Leihorgel: keine Spielhilfen

Gebäude oder Kirchengeschichte

1752 – 1753 Bau der Französischen Kirche unter der Leitung des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (Architekt Friedrichs des Grossen / Berlin). Die Kirche entstand auf einem von Baumeister Jan Bouman trockengelegten Grund. Jan Bouman leitete die spätere Ausführung des Projektes, da von Knobelsdorff schwer erkrankte. Der Kuppelbau orientiert sich am Pantheon in Rom.
Die Figuren beim Eingangsportal stammen vom Bildhauer Friedrich Christian Glume (Berlin) und stellen Caritas und Spes da.
1806 – 1808 Nutzung des Raumes als Magazin der Kavallerie.
1832 – 1834 Renovierung des nutzungsbedingt schwer in Mitleidenschaft gezogenen Raumes durch Karl Friedrich Schinkel (Berlin). Dabei entsteht eine Kanzelwand und eine zweite Empore.
1856 – 1857 Renovierung der Kirche nach Schwammbefall, dabei wird der Raum farblich umgestaltet.
1881 – 1883 Schliessung der Kirche wegen notwendiger Sanierungsmassnahmen. Im Zuge der Arbeiten wird das Innere erneut verändert, farbige Stuckkassetten und Rosetten sowie farbige Glasfenster eingesetzt.
Um 1920 werden einige Veränderungen zurückgeführt und der Stil Schinkels teilweise rekonstruiert.
1945 Beschädigungen durch Kriegseinwirkung.
Ab 1965 Schliessung der Kirche wegen Baufälligkeit.
Ab 1990 Renovierungsarbeiten im Innenraum.
2003 Ersatz der nach 1945 provisorisch ersetzten Fenster und Abschluss der Innenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder und Orgel: Wolfgang Reich
Orgelgeschichte: Homepage der Kirchgemeinde
Kirchengeschichte: Goetz/Hoffmann-Tauschwitz: Kirchen Berlin Potsdam (Berlin, 2003), Wikipedia und Homepage der Kirchgemeinde

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