FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Lindau (Bodensee) – Münster Unserer lieben Frau

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
rssinstagram
Lindau Münster Unserer lieben Frau Prospekt Hauptorgel III

Gebäude oder Kirche

Münster Unserer lieben Frau

Konfession

Katholisch

Ort

Lindau (Bodensee)

Postleitzahl

88131

Bundesland / Kanton

Bayern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Lindau Münster Unserer lieben Frau Aussenansicht ILindau Münster Unserer lieben Frau Aussenansicht IILindau Münster Unserer lieben Frau Kupferstich ILindau Münster Unserer lieben Frau Innenansicht ILindau Münster Unserer lieben Frau Innenansicht IILindau Münster Unserer lieben Frau Innenansicht IVLindau Münster Unserer lieben Frau Innenansicht VLindau Münster Unserer lieben Frau Innenansicht IIILindau Münster Unserer lieben Frau Kanzel ILindau Münster Unserer lieben Frau Prospekt Chororgel ILindau Münster Unserer lieben Frau Prospekt Chororgel IILindau Münster Unserer lieben Frau Prospekt Hauptorgel ILindau Münster Unserer lieben Frau Prospekt Hauptorgel IILindau Münster Unserer lieben Frau Prospekt Hauptorgel IIILindau Münster Unserer lieben Frau Prospekt Hauptorgel IVLindau Münster Unserer lieben Frau Spieltisch Hauptorgel ILindau Münster Unserer lieben Frau Registerstaffel links ILindau Münster Unserer lieben Frau Registerstaffel Mitte ILindau Münster Unserer lieben Frau Firmenschild ILindau Münster Unserer lieben Frau Registerstaffel Mitte IILindau Münster Unserer lieben Frau Registerstaffel rechts ILindau Münster Unserer lieben Frau Spielhilfen Hauptorgel ILindau Münster Unserer lieben Frau Spielhilfen Hauptorgel IILindau Münster Unserer lieben Frau Spielhilfen Hauptorgel VILindau Münster Unserer lieben Frau Spielhilfen Hauptorgel VLindau Münster Unserer lieben Frau Spielhilfen Hauptorgel IIILindau Münster Unserer lieben Frau Spielhilfen Hauptorgel IVLindau Münster Unserer lieben Frau Spieltisch Hauptorgel IILindau Münster Unserer lieben Frau Spieltisch Hauptorgel III


Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1623 wird eine neue Orgel erwähnt, welche von einem Orgelbauer Johann gefertigt wurde.
1728 Zerstörung der Kirche und Orgel durch Stadtbrand.
1755 Orgelneubau un der 1751 – 1752 neu aufgebauten Kirche durch Orgelbau Johann Huber (Stiefenhofen).
1774 Reparatur durch Orgelbauer Joseph Höss (Dietenheim).
Nach 1810 diverse Reparaturen (u.a. Johann Georg Rabus aus Memmingen).
1828 Erweiterung um ein Rückpositiv durch Orgelbau Severin Eckhardt (Weiler).
1830 Vollendung der Erweiterung durch Benedikt Lau (Rheinhausen).
1841 Orgelneubau durch Orgelbauer Remigius Haaser (Immenstadt/Allgäu).
1869 Umbau durch Christian Friedrich Hirsch (Dinkelsbühl) II/22.
1898 Orgelneubau mit pneumatischen Kegelladen in das vorhandene Gehäuse von 1755 durch Orgelbau Georg Friedrich Steinmeyer (Oettingen/Bayern) II/30.
1922 schwere Beschädigung des Werkes durch Kirchenbrand.

Derzeitige Orgeln

1924 – 1926 pneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut als Opus 1390 von Orgelbau G.F. Steinmeyer & Co (Oettingen/Bayern) III/60. Bei dem Neubau wurden 18 noch verwertbare Register der Steinmeyer-Orgel aus dem Jahr 1898 übernommen.
1928 Erweiterung um ein Fernwerk hinter dem Hochaltar (im Schwellkasten) durch die Erbauerfirma III/68.
1953 Umbau dreier Register im zweiten Manual durch Orgelbauer Enzensperger (Lindau/Bodensee).
1987 Beschädigung der Orgel durch einen Deckenabsturz.
1993 Restaurierung der Hauptorgel und Rekonstruktion der beiden zerstörten Register im Prospektfeld, sowie Rekonstruktion der Originaldisposition und der alten Stimmtonhöhe durch Orgelbau Gebrüder Link (Giengen an der Brenz) III/63 + 5 Transmissionen.

1993 Neubau einer Chororgel auf der Seitenempore mit mechanischen Schleifladen als Opus 10 in Anlehnung an die Dispositionen Gottfried Silbermanns durch Orgelbauer Josef Maier (Hergensweiler) II/29 + 1 Transmission. Temperierung Kirnberger II.

2009 mechanische Schleifladentruhe, erbaut als Opus 61 in Nussbaum durch Orgelbau Josef Maier (Hergensweiler) I/3 ohne Pedal.

Disposition

Hauptorgel

 I Hauptwerk C – g“‘

Grossflöte 16′ (1898)

Prinzipal 8′ (1993 neu)

Flüte harmonique 8′

Gedeckt 8′ (1898)

Viola di Gamba 8′

Dolce 8′ (1898)

Oktav 4′ (1898)

Flöte 4′ (1898)

Rauschquinte 2 2/3′

Cornett 3-5 fach 8′

Mixtur 4-fach 2′

Trompete 8′

Clairon 4′

 II Schwellwerk C – g“‘

Rohrgedeckt 16′

Flötenprinzipal 8′ (1993 neu)

Rohrgedeckt 8′ Transm.

Traversflöte 8′

Viola 8′

Aeoline 8′ (1898)

Unda maris 8′

Geigen-Prinzipal 4′ (1898)

Wienerflöte 4′

Aeoline 4′ Transm.

Nasard 2 2/3′ (1898)

Flautino 2′

Terzflöte 1 3/5′ (1898)

Echomixtur 3-fach 2 2/3′

Klarinette 8′ (1993 neu)

Sanfthorn 8′ (1993 neu)

Tremulo

1 Vacat

 III Schwellwerk C – g“‘

Bordun 16′ (1898)

Horn-Prinzipal 8′

Hohlflöte 8′

Fugara 8′

Quintatön 8′

Gedeckt 8′ Transm.

Salicional 8′

Vox coelestis 8′ (1898)

Prestant 4′ (1898)

Rohrflöte 4′ (1898)

Salizet 4′ Transm.

Waldflöte 2′

Grossmixtur 5-fach 2 2/3′

Cimbel  3-fach 1′

Bombarde 16′

Oboe 8′

Schalmei 8′

Vox humana 8′

Trompete harmonique 4′

Tremulo

Tremulo Vox humana 8′

 

 Pedal C – f“‘

Principalbass 16′

Violon 16′ (1898)

Subbass 16′ (1898)

Zartbass 16′ Transm. III

Quintbass 10 2/3′ (1898)

Oktavbass 8′ (1993 neu)

Violoncello 8′

Flötbass 8′ (1898)

Bassflöte 4′ (1898)

Contrafagott 32′

Posaune 16′

Trompete 8′

 I Fernwerk C – g“‘ (1928)

Lieblich Gedeckt 16′

Alphorn 8′

Lieblich Gedeckt 8′

Spitzflöte 4′

Aeolsharfe 2-fach 4′

Larigot 2-fach 2′

Horn 8′

Vox humana 8′

Tremulo

Chororgel

 I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Spitzgambe 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Superoctave 2′

Cornett 5-fach 8′ ab g°

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

Tremulant

II Brustwerk C – f“‘

Gedeckt 8 Bass/Disc.

Quintade 8′ C – H

Salicional 8′ ab c‘

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Octave 2′

Gemshorn 2′

Terz 1 3/5′

Quint 1 1/3′

Scharff 3-fach 1′

Vox humana 8′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octavbass 8′ TR. HW

Gedecktbass 8′

Choralbass 4′

Posaune 16′

Trompete 8′

Trompete 4′

 

Truhe

 Manual C – f“‘

Holzgedeckt 8′

Flöte 4′

Rohrflöte 2′

 

Disposition Hauptorgel 1898

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Gedeckt 8′

Tibia 8′

Gambe 8′

Salicional 8′

Octave 4′

Waldflöte 2′

Cornett 3-5 fach 8′

Mixtur 3-4 fach 2 2/3′

Trompete 8′

 

II Manual C – f“‘

Geigenprincipal 8′

Lieblich Gedeckt 8′

Hohlflöte 8′

Dolce 8′

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′

Principal 4′

Flute harmonique 4′

Flautino 2′

Cornettino 3-fach 4′

Clarinette 8′

Pedal C – d‘

Violon 16′

Subbass 16′

Quintbass 10 2/3′

Octavbass 8′

Violoncell 8′

Flötenbass 4′

Posaune 16′

 

Spielhilfen

Spielhilfen Hauptorgel
2 frei Kombinationen (inklusive Normalkoppeln), Sub III, Sub II, Sub III/I, Sub II/I, Super II/I, Super III/I, Super II, Super III, Super III/P
rechte Spieltischseite: III/II, III/I, II/I, III, II, I als kleine Druckknöpfe rechts oben bei den Anzeigern für die Schwellkastenöffnungen II und III
Suboctavkoppel Fernwerk, Superoctavkoppel Fernwerk, Glocken Fernwerk (E – g‘) oberhalb der Schwellkastenanzeigen für das Fernwerk und der Vox humana, Calcanten-Klingel
Spieltisch unter Klaviatur I: Auslöser, Freie Kombination II, Freie Kombination I, III/II, III/I, II/I, III/P, II/P, I/P, Piano-Pedal ab, Hand-Register ab, Walze ab, Zungen ab, Einschl. Zungen ab, I. Manual ab, Fernwerk ab, Auslöser
Fuss: Auslöser, Freie Kombination II, Freie Kombination I, III/II, III/I, II/I, III/P, II/P, I/P, Koppeln zur Walze, Walze, Schwelltritte II, III, Vox humana und Fernwerk, Normalkoppeln, Generalkoppel, Tutti

Spielhilfen Chororgel
II/I, I/P, II/P

Spielhilfen Truhe
Keine Spielhilfen

Spielhilfen Hauptorgel 1898
II/I, I/P, II/P

Gebäude oder Kirchengeschichte

810 – 817 Erreichtung eines Kanonissenstiftes mit einem Betshaus. Die erste Kirche wurde dem heiligen Petrus geweiht.
948 Zertsörung des Klosters durch Brand.
949 Bau einer zweiten steinernen Kirche, welche zur Begräbnisstätte wurde.
1080 Bau einer dreischiffigen Basilika.
1528 Einführung der Reformation – in der benachbarten St. Stephans-Kirche werden die Messen abgeschafft.
1728 Zertsörung des Münsters durch Stadtbrand.
1732 – 1736 Wiederaufbau des angrenzenden Stiftsgebäudes.
1748 Grundsteinlegung der heutigen Kirche.
1751 – 1752 Neubau und Einweihung der Stiftskirche unter der Leitung von Johann Caspar Bagnato (Mainau). Die Rokoko-Ausstattung, die Altäre, die Kanzel und die Stuckaturen wurden von Franz Joseph Appiani erschaffen.
1751 Zwei Schlagglocken von Giesser Peter Ernst (Lindau).
1771 – 1775 Erneuerung der Turmgeschosse unter der Leitung von Johann Georg Specht.
1772 vier neue Glocken von Johann Heinrich Ernst (Lindau).
1802 Auflösung des Stiftes und Verkauf des Inventares und der Bibliothek.
1813 Reorganisation der Pfarrei und Verwaltung der kleinen katholischen Gemeinde.
1913 Feier des 100. Jubiläums der Pfarrei.
1922 Feuer im Mesnerhaus, welches auf die Kirche übergreift und den Dachstuhl und die Orgel zerstört.
1925 Restaurierung und Wiederaufbau der Kirche. Die Bemalung der Decke übernahm Waldemar Kolmspeger.
1987 Einsturz der Stuckdecke des Mittelschiffes.
1990 – 1993 Restaurierung der Kirche und Rekonstruktion der originalen Deckengemälde.
2000 Weihe zweier zusätzlicher Glocken der Giesserei Albert Bachert (Heilbronn). Disposition: des‘ f‘ g‘ as‘ b‘ des“
2002 erneute Erhebung der Kirche zum Münster.



Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Orgel und Kirchenbilder: Tobias Rathgeb
Video 200 Jahre Inselpfarrei: Katholisch1tv Youtube
Glockenvideo: Arlberg09 Youtube
Video Adventssingen: derdauerfilmer Youtube
Weitere Bilder der Kirche: Matthias Zirngibl, Tilman2007, maxmann, High Contrast und buzzard525 Wikipedia
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt und Webseite Münster-Musik
Kirchengeschichte: Wikipedia, Winfried Schlegel und Christine Riedl-Valder Haus der bayrischen Geschichte

IMPRESSUM | Datenschutz | designed by st-reway.de