FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Königs Wusterhausen/Niederlehme – Dorfkirche

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
rssinstagram
Königs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Orgelprospekt I

Gebäude oder Kirche

Dorfkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Königs Wusterhausen / Niederlehme

Postleitzahl

15713

Bundesland / Kanton

Brandenburg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Königs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Aussenansicht IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Aussenansicht IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Aussenansicht IIIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Aussenansicht IVKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Aussenansicht VKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Aussenansicht VIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Kirchturm IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Kirchturm IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Kirchenglocke IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Läutmaschine IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Läutmaschine IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Altar IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Innenansicht IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Innenansicht IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Kanzel IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Portal IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Kirchenfenster IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Orgelprospekt IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Orgelprospekt IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Orgelprospekt IIIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Orgelprospekt StichKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Orgelprospekt Stich IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Firmenschild IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Spieltisch IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Spieltisch IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Registerstaffel links IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Registerstaffel links IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Registerstaffel rechts IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Spielhilfen IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Spielhilfen IIKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Balganlage IKönigs Wusterhausen Niederlehme Dorfkirche Pfeifenwerk I


Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1914 pneumatische Kegelladenorgel mit eingebautem Spieltisch, erbaut von Orgelbau Gebrüder Dinse (Berlin) II/12.
1917 Abgabe der Zinn-Prospektpfeifen.
1922 Ersatz durch Zinkpfeifen.
1924 Einbau des elektrischen Gebläses.
1971 – 1974 neue Farbfassung des Orgelprospektes.
2018 geplante Restaurierung durch Orgelbau Christian Scheffler (Sieversdorf).

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Hohlflöte 8′

Viola di Gamba 8′

Oktave 4′

Mixtur 2-3 fach 2 2/3′

II Manual C – f“‘

Geigenprinzipal 8′

Gedeckt 8′

Aeoline 8′

Rohrflöte 4′

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Violoncello 8′

 

Spielhilfen

II/I, I/P, II/P, Mezzoforte, Fortissimo
Calcant mit Glocken (linke Spieltischseite) – Wind und Licht (rechte Spieltischseite)

Gebäude oder Kirchengeschichte

1913 – 1914 Kirchenbau nach Plänen des Königlichen Baurates Otto Hetzel (Berlin-Charlottenburg) als zusammenhängender Gebäudekomplex aus Kirche, Gemeindesaal und Pfarrhaus, mit Merkmalen des Neobarock (Wilhelminischer Stil) und Jugendstil im Rahmen des damaligen Reformarchitektur. Die Bauaufsicht hatte Georg Büttner (Berlin). Als Baumaterial wurden Kalksandsteine aus Niederlehme verwendet.
Die Ausmalung und Kirchenfenster entstammen Entwürfen des Kirchenmalers Prof. Otto Linnemann im barockisierenden Jugendstil, das Eingangsportal aus Muschelkalkstein ist in Form einer Ädikula. Die Kalksandstein-Kanzel wurde vom Besitzer des Kalksandsteinwerkes Robert Guthmann gestiftet. In der nördlichen Chorlängswand befindet sich ein Fenster mit einer Farbverglasung des Ateliers Linnemann (Frankfurt am Main) mit der Darstellung einer niederschwebenden weißen Taube, die als Symbol für den Heiligen Geist steht.
Die original erhaltene Turmuhr von C. F. Rochlitz (Berlin) läuft zuverlässig seit über 100 Jahren!
1913 Drei Glocken der Hofglockengiesserei Franz Schilling Söhne (Apolda).
1917 Abgabe der Bronzeglocken zu Rüstungszwecken.
1922 vier neue Eisenhartgussglocken der Giesserei Ulrich & Weule (Apolda) werden geweiht.
1938 Einbau einer elektrischen Läutmaschine durch Friedrich R. Plagens (Berlin).
1971 Puristische Umgestaltung des Innenraumes wobei die Jugendstil-Ausmalung verloren geht.
2012 Übernahme dreier Stahlglocken der Giesserei Bochumer Verein aus der 2012 entwidmeten Ananiaskirche Berlin-Neukölln, dazu die kleinste Glocke aus Bronze, 2013 gegossen von der Giesserei Grassmayr (Innsbruck) – Disposition g‘ b‘ c“ d“ (ausgefüllter Moll-Dreiklang).

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten und Bilddateien: Wolfgang Reich
Orgelgeschichte: Angaben der Kirchgemeinde; Buch „500 Jahre Orgeln in Berliner Evangelischen Kirchen“ (Pape-Verlag Berlin, 1991) Seite 222
Kirchengeschichte: Wikipedia, Förderverein Kirche Niederlehme und Webseite der Kirchgemeinde

IMPRESSUM | Datenschutz | designed by st-reway.de