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Orgel: Hartheim/Feldkirch – St. Martin

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Hartheim Feldkirch St. Martin Prospekt II

Gebäude oder Kirche

St. Martin

Konfession

Katholisch

Ort

Hartheim - Feldkirch

Postleitzahl

79258

Bundesland / Kanton

Baden - Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Hartheim Feldkirch St. Martin Aussenansicht IHartheim Feldkirch St. Martin Innenansicht IIIHartheim Feldkirch St. Martin Innenansicht IHartheim Feldkirch St. Martin Innenansicht IIHartheim Feldkirch St. Martin Prospekt IIHartheim Feldkirch St. Martin Prospekt IIIHartheim Feldkirch St. Martin Prospekt IHartheim Feldkirch St. Martin Aussenansicht IIHartheim Feldkirch St. Martin Spieltisch IIIMAG0140Hartheim Feldkirch St. Martin FirmenschildunnamedHartheim Feldkirch St. Martin Spieltisch IHartheim Feldkirch St. Martin Spieltisch IIIHartheim Feldkirch St. Martin Spielhilfen IHartheim Feldkirch St. Martin Spieltisch IVIMAG01501Hartheim Feldkirch St. Martin Pfeifenwerk IHartheim Feldkirch St. Martin Pfeifenwerk II


Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Nach 1805 Ankauf der 1740 vermutlich von Orgelbauer Johann Georg Fischer (Freiburg) für Lehen bei Freiburg im Breisgau erbauten Orgel. Das Werk wird im Jahr 1809 von Orgelbauer Nikolaus Schuble aufgestellt.
1848 Reparatur der Orgel.

Derzeitige Orgel

1933 elektropneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut in ein separates Gehäuse hinter das bestehende historische Gehäuse durch Orgelbau Michael Welte & Söhne (Freiburg im Breisgau) II/13 + 1 Abschwächung.
1961 Erweiterung des Werkes um zwei Register im historischen Gehäuse auf elektropneumatischen Kegelladen durch Orgelbau August Späth (March-Hugstetten) II/15 + 1 Abschwächung. Zusätzlich wird eine Vox celeste anstelle der Dulciana eingesetzt. Das Werk erhält einen gebrauchten Welte-Spieltisch aus einer anderen Kirche, dabei wird das Schwellwerk entfernt. Der Spieltisch weist 9 Vacate auf.
1998 Renovierung der Orgel durch Orgelbau Jäger & Brommer (Waldkirch/Breisgau).

Disposition

Disposition seit 1961 (aktuell)

 I Hauptwerk C – f“‘

Prinzipal 8′

Flöte 8′

Prinzipal 4′  –  1961 im alten Gehäuse

Gemshorn 4′

Oktave 2′ – 1961 im alten Gehäuse

Mixtur 2-4 fach 2′

 

 

 II Manual C – f“‘

Gedeckt 8′

Salicional 8′

Vox celestis 8′ ab c° – neu

Traversflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

 

 Pedal C – f‘

Subbass 16′

Zartbass 16′ Abschwächung

Oktavbass 8′

 

Disposition Spieltisch 1933

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′

Harmonieflöte 8′

Gemshorn 4′

Mixtur 2-4 fach 2′

II Schwellwerk C – f“‘

Gedeckt 8′

Salicional 8′

Dulciana 8′

Traversflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Stillgedeckt 16′ Abschw.

Octavbass 8′

 

Spielhilfen

2 freie Kombinationen, 1 Pedal-Kombination (Pedal-Umschaltung)
Spieltisch unter Klaviatur I: Super II/I, I/P, II/I, Fr. Komb. 1 an, Fr. Komb. 2 an, Tutti, Auslöser, Handregister ab

Da dieser Spieltisch nicht der originale Spieltisch der Orgel ist und von einer anderen Welte-Orgel stammt gibt es weitere Spielhilfen ohne Funktion in den freien Kombinationen.
Diese wären die beiden Koppeln Sub II/I, II/P.

Bei der Pedal-Umschaltung sind folgende Register erwähnt, jedoch nicht vorhanden – Stillgedeckt 16′, Choralbass 4′ und Posaune 16′.

Der alte Spieltisch verfügte noch über einen Schwelltritt für das zweite Manual, welches ursprünglich ein Schwellwerk war, dies wurde bei späteren Arbeiten entfernt.

Gebäude oder Kirchengeschichte

1264 erste Erwähnung einer gotischen Kirche mit einem Wehrturm aus dem Jahr um 750.
Die Kirche wurde im dreissigjährigen Krieg zerstört.
1650 – 1656 Erneuerung der Kirche.
1748 – 1749 Vergrösserung und Umbau der Kirche im Barockstil.
Um 1750 Errichtung des Hochaltares.
1933 – 1934 seitlicher Anbau mit Schaffung einer Orgelempore.
1964 Renovierung der Kirche.
1997 umfassende Kirchenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten Bilder und Orgel: Andreas Schmidt (www.welte-orgel.de)
Zusätzliche zwei Innenraumbilder: Christoph Mutterer
Kirchengeschichte: Homepage der Seelsorgeeinheit
Orgelgeschichte: Horst und Andreas Schmidt

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