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Orgel: Berlin Kreuzberg – St. Thomas

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Berlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt IV

Gebäude oder Kirche

St. Thomas

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin - Kreuzberg

Postleitzahl

10997

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Berlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht IBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht IIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht IVBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht IXBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht VBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht VIBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht VIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht VIIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht XBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussenansicht XIBerlin Kreuzberg St. Thomas Kirchturm IIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Dachkreuz IBerlin Kreuzberg St. Thomas Kirchturm IBerlin Kreuzberg St. Thomas Kirchturm IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Kirchturm IVBerlin Kreuzberg St. Thomas Kirchturm VBerlin Kreuzberg St. Thomas Portal IBerlin Kreuzberg St. Thomas Innenansicht IBerlin Kreuzberg St. Thomas Innenansicht IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Innenansicht IIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Innenansicht VBerlin Kreuzberg St. Thomas Innenansicht VIBerlin Kreuzberg St. Thomas Kuppel IBerlin Kreuzberg St. Thomas Altarkreuz IBerlin Kreuzberg St. Thomas Aussentafel IBerlin Kreuzberg St. Thomas Pfeiler IBerlin Kreuzberg St. Thomas Stuckaturen IBerlin Kreuzberg St. Thomas Stuckaturen IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Volksaltar IBerlin Kreuzberg St. Thomas Taufstein IBerlin Kreuzberg St. Thomas Innenansicht IVBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt IIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt IVBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt IXBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt VBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt VIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt VIBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt VIIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Orgelprospekt XBerlin Kreuzberg St. Thomas Orpelprospekt IBerlin Kreuzberg St. Thomas Firmenschild IBerlin Kreuzberg St. Thomas Registerstaffel links IBerlin Kreuzberg St. Thomas Registerstaffel links IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Spieltisch IBerlin Kreuzberg St. Thomas Spielhilfen IBerlin Kreuzberg St. Thomas Spieltisch IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Register Brustwerk IBerlin Kreuzberg St. Thomas Chororgel Prospekt IBerlin Kreuzberg St. Thomas Chororgel Prospekt IIBerlin Kreuzberg St. Thomas Chororgel Prospekt IIIBerlin Kreuzberg St. Thomas Chororgel Register Bass IBerlin Kreuzberg St. Thomas Chororgel Register Discant IBerlin Kreuzberg St. Thomas Chororgel Spielhilfen I


Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1865 Anschaffung einer Übergangsorgel von Orgelbau Ferndinand Dinse (Berlin).
1868 – 1869 Orgelneubau mit mechanischen Kegelladen als Opus 95 von Orgelbau Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) IV/52.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1932 Umbau auf elektropneumatische Kegelladen mit neuem freistehendem Spieltisch als Opus 1124 von Orgelbau Furtwängler & Hammer (Hannover-Arnum) IV/56 + 2 Transmissionen.
1944 Beschädigung des Werkes durch Kriegseinwirkung.
Nach 1945 Abbau des beschädigten Werkes.
1958 Aufstellung der Orgel des Gemeindehauses, welche 1957 als Opus 43 von Orgelbau Karl Schuke (Berlin) erbaut wurde I/6. Das Werk besitzt geteilte Schleifen (Teilung bei a/b).

Derzeitige Orgel

1970 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut mit eingebautem Spieltisch von Orgelbau Rudolf von Beckerath (Hamburg) II/25.
1984 – 1986 wird die Kirche wegen Asbestschäden geschlossen und das Werk später beschädigt.
1987 wird die kleine Schukeorgel in das Gemeindehaus zurückversetzt und dabei durch die Erbauerfirma repariert.
1999 Wiedereröffnung der Kirche nach Asbest-, Innen- und Aussensanierung. Die Beckerathorgel wird dabei renoviert und die Schukeorgel aus dem Gemeindehaus im Chorraum aufgestellt.

Disposition

Hauptorgel

 I Hauptwerk C – g“‘

Gedackt 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Hohlflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Oktave 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 5-fach 1 1/3′

Trompete 8′

 

 

 II Brustwerk (schwellbar) C – g“‘

Holzgedackt 8′

Rohrflöte 4′

Waldflöte 2′

Quinte 1 1/3′

Sesquialtera 2-fach 1 1/3′ rep. bei c°  (C  1 1/3’+4/5′ / c° 2 2/3’+1 3/5′)

Scharf 4-fach 1′

Cromorne 8′

Tremulant

 Pedal C – f‘

Prinzipal 16′

Offenflöte 8′

Choralbass 4′

Nachthorn 2′

Rauschpfeife 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′

Schalmei 4′

Chororgel (vorher im Gemeindehaus)

Manual C – g“‘

Gedackt 8′ Bass/Discant

Principal 4′ Bass/Discant

Rohrflöte 4′ Bass/Discant

Waldflöte 2′ Bass

Sesquialter 2-fach Discant

Scharff 3-fach Bass/Discant

Pedal C – f‘

Pommer 16′ als Fussraste

 

 

Disposition der ehemaligen Sauerorgel von 1869 (Falkenberg Buch)

I Rückwerk im Schweller

Principal 8′

Gedackt 8′

Octave 4′

Gedacktflöte 4′

II Hauptwerk

Principal 16′ (Prospekt)

Bourdon 16′

Principal 8′ (Prospekt)

Gedackt 8′

Flûte harmonique 8′

Viola di Gamba 8′

Octave 4′

Gemshorn 4′

Rauschquinte 2-fach

Terz 1 3/5′

Mixtur 2-5 fach 2 2/3′

Cornett 3-fach 5 1/3′

Fagott 16′

Trompete 8′

Trompete 4′

III Oberwerk

Bourdon 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Salicional 8′

Octave 4′

Flûte octaviante 4′

Nassard 2 2/3′

Octave 2′

Mixtur 3-fach 2′

Trompete 8′

Clarinette 8′

 

IV Fernwerk im Schweller

Quintatön 16′

Principal 8′

Gedackt 8′

Flûte harmonique 8′

Viola d’amour 8′

Voix céleste 8′

Fugara 4′

Flauto traverso 4′

Basson 16′

Oboe 8′

Pedal

Violone 32′

Principal 16′ (Prospekt)

Subbass 16′

Violone 16′

Nassard 10 2/3′

Principal 8′

Violoncello 8′

Bassflöte 8′

Octave 4′

Posaune 16′

Trompete 8′

Clairon 4′

 

Disposition der Sauerorgel nach dem Umbau 1932 (Falkenberg-Buch)

I Rückpositiv C – a“‘ (Taschenlade)

Gedackt 8′ (alt)

Prinzipal 4′ (alt)

Blockflöte 2′

Sifflöte 1 1/3′

Sesquialter 2-fach 2 2/3′

Zimbel 3-fach 1/2′

Rankett 16′

Regal 8′

II Hauptwerk C – a“‘

Prinzipal 16′

Bordun 16′ (alt)

Prinzipal 8′

Querflöte 8′ (alt)

Singend Gedackt 8′

Rohrquinte 5 1/3′

Oktav 4′ (alt)

Rohrflöte 4′ (alt)

Nasard 2 2/3′ (alt)

Oktav 2′

Kornett 3-fach 2 2/3′

Mixtur 5-fach 1 1/3′

Quintzimbel 4-fach 1/4′

Fagott 16′ (alt)

Trompete 8′ (alt)

 

III Oberwerk C – a“‘

Prinzipal 8′ (alt)

Nachthorn 8′

Quintade 8′ (alt)

Oktav 4′ (alt)

Gemshorn 4′ (alt)

Quinte 2 2/3′

Oktav 2′ (alt)

Terzian 2-fach 1 3/5′

Scharf 4-fach 1/2′

Trompete 8′ (alt)

Schalmei 4′

 

IV Schwellwerk C – a“‘

Quintatön 16′ (alt)

Prinzipal 8′ (alt)

Gedackt 8′ (alt)

Schwebung 1-2 fach 8′ (alt)

Geigenprinzipal 4′

Schweizerpfeife 4′

Prinzipal 2′

Nachthorn 1′

Mixtur 4-fach 2′

Oboe 8′ (alt)

Tremolo

Pedal C – f‘

Prinzipal 16′

Subbass 16′ (alt)

Quintatön 16′ Tr. aus IV

Oktav 8′ (alt)

Bassflöte 8′ (alt)

Gedackt 8′ Tr. aus IV

Quinte 5 1/3′

Oktav 4′ (alt)

Rauschpfeife 2-fach 2 2/3′

Mixtur 4-fach 1 1/3′ (teilw.alt)

Sordun 32′

Posaune 16′

Trompete 8′

Clairon 4′

 

 

Spielhilfen

Spielhilfen Hauptorgel
II/I, I/P, II/P, Licht, Mixtur
Unter Klaviatur I: S (Setzer), Kombinationen 1 – 5, Auslöser (A)
Fuss: II/P, I/P, II/I, Schwelltritt II, 1 – 5 (Kombinationen)

Spielhilfen Chororgel
Pedalkoppel als Fussraste

Spielhilfen der ehemaligen Sauerorgel von 1869
III/II, IV/II, IV/III, II/P, III/P als Tritte
Tuttizüge für II, III, IV, Pedal
Barkerhebel für HW und OW

Nach 1932
10 Normalkoppeln, Walze, Pedalwalze (?), 4 freie Kombinationen

Gebäude oder Kirchengeschichte

1865 – 1869 Bau der Thomaskirche unter der Leitung des Architekten Friedrich Adler (Berlin). Diese Kirche brachte Adler deutschlandweit großes Ansehen. Die Kirche wurde in formaler Anlehnung an frühromanische rheinische Bauten erschaffen in Verbindung mit dem Rundbogenstil der Berliner Schule (Ein kurzes Langhaus, zwei halbrunde Querschiffe und ein halbrund geschlossener Chor). Über der Vierung befindet sich eine 40 Meter hohe trommelartige Kuppel. An der Südwestfront befindet sich die Doppelturmfassade mit zwei mehrgeschossigen Türmen, welche mit Zeltdächern und Engelsskulpturen versehen sind (gelbgeflammte Ziegelverblendung mit Terrakottenschmuck und Zinkgußornamentik).
1925 Aufzug und Einweihung der Glocken von der Giesserei Linke & Hofmann (Lauchhammer).
1942 Zerstörung einiger Chorfenster und der östlichen Empore durch Kriegseinwirkung.
Nach 1942 Verlust der Innenausstattung der Kirche.
1956 – 1963 Wiederaufbau der Kirche unter der Leitung von Werner Retzlaff und Ludolf von Walthausen. Hierbei wurde die Aussengestaltung rekonstruiert und der Innenraum teilweise neu gestaltet. Altar und Kanzel wurden in die Vierung vorgezogen, dadurch wurde das Zentralbaumotiv auch im Inneren erst erkennbar (Altarinsel unter Aluminium-Baldachin). Die Querschiffemporen wurden nicht wiederhergestellt
1985 wird die Kirche wegen Asbestschäden vorübergehend geschlossen.
1998 Aussenrenovierung.
1999 Wiedereröffnung des Gotteshauses. Die ursprüngliche Platzanzahl wurde von 1500 Plätzen auf 500 Plätze reduziert.

Kirchenglocken-Video

Video zur Kirche und Gemeinde von TV Berlin

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten Bilder Orgel und Kirche: Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Wikipedia, Goetz/Hoffmann-Tauschwitz: Kirchen Berlin Potsdam (Berlin, 2003); Kühne/Stephanie: Evangelische Kirchen in Berlin (Berlin, 1986)
Orgelgeschichte: Schwarz/Pape, 500 Jahre Orgeln in Berliner evangelischen Kirchen
Glockenvideo: Nutzer Prianteltix Youtube
Kirchenvideo: TV-Berlin Youtube
Alte Dispositionen der Sauerorgel: Buch Hans-Joachim Falkenberg „Wilhelm Sauer“ (diese Angaben sind mit Vorsicht zu genießen, die Erarbeitung erfolgte oft über Drittauskünfte)
Webseite der Kirchgemeinde

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