FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Andechs – Kloster- und Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
rssinstagram
Andechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Orgelprospekt III

Gebäude oder Kirche

Kloster- und Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth

Konfession

Katholisch

Ort

Andechs

Postleitzahl

82346

Bundesland / Kanton

Bayern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Andechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Aussenansicht IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Aussenansicht IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Aussenansicht IIIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Chorraum IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Innenansicht IIIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Innenansicht IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Innenansicht IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Innenansicht IVAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Innenansicht VAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Engel Brüstung IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Engel Brüstung IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Gestühl IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Schmerzhafte KapelleAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Orgelprospekt IIIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Orgelprospekt IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Orgelprospekt Detail IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Orgelprospekt Detail IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Orgelprospekt IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Spieltisch IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Spieltisch IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Firmenschild IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth linke Registerstaffel IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth rechte Registerstaffel EchoAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth rechte Registerstaffel IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Setzerboard IAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Spielhilfen IIAndechs Wallfahrtskirche St. Nikolaus und Elisabeth Spielhilfen I


Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Zwischen 1480 und 1498 wird über Orgelunterricht in Andechs berichtet.
Um 1580 Orgelneubau.
1598 Anschaffung eines Regals.
1608 Orgelneubau durch Anregung von Herzog Max I durch einen Augsburger Orgelbauer. Zusätzlich entsteht eine Chororgel von Urban Heusler (München), welche 1628 nach Weilheim verkauft wird.
1613 Erweiterung oder Neubau der Hauptorgel durch Daniel und Simon Hayl (Irsee) II/24. 1628 entsteht eine Chororgel von den gleichen Erbauern.
1629 Kirchenrestaurierung, es sind zwei Orgeln vorhanden.
1715 Orgelneubau durch Orgelbauer Johann Michael Dietrich (Bad Tölz) nach dem Verlust der bisherigen Orgeln durch Kirchenbrand im Jahr 1669.
1748 Orgelneubau einer Kleinorgel durch Anton Mayr (München) I/4.
1749 Neubau einer Chororgel I/13.
1751 Renovierung und Umbau der grossen Orgel II/28.
1755 neue Chororgel I/6.
1785 Erweiterung II/32.
1805 Verkauf der kleinen Chororgel aus dem Jahr 1755 nach Lüdenhausen I/6.
1857 – 1860 Erweiterung und Renovierung der Mechanik der Hauptorgel durch Orgelbauer Johann Georg Beer (Erling). Diese Massnahmen kommen wohl einem Orgelneubau nahe.
1924 Reparatur durch Orgelbauer Albert Moser (München) II/26.
1965 Orgelneubau durch Orgelbau Guido Nenninger (München) II/24.
1982 Renovierung und Neuintonation durch Orgelbau Riegner & Friedrich (Hohenpeissenberg).
1999 Abbau der Orgel und Beschaffung eines Leihpositives der Firma Jann I/5.

Derzeitige Orgel

2005 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut als Opus 260 in das Gehäuse von 1715 durch Orgelbau Thomas Jann (Laberweinting-Allkofen) III/31 + 3 Transmissionen.

Disposition

 I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Copel 8′

Viola di Gamba 8′

Octav 4′

Spitzflöte 4′

Octav 2′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Positiv C – g“‘

Bourdon 8′

Principal 4′

Holzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Flöte 2′

Terzflöte 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Mixtur 3-fach 1′

Krummhorn 8′

Tremulant

III Echowerk SW C – g“‘

Rohrflöte 8′

Salicional 8′

Schwebung 8′ ab c°

Traversflöte 4′

Violine 4′

Nasat 2 2/3′

Piccolo 2′

Harmonia aetherea 3-4 fach 2 2/3′

Oboe 8′

Alphorn 8′

Tremulant

Glockenspiel c° – d“‘

 Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Octav 8′

Copel 8′ Tr. HW I

Octav 4′ Tr. HW I

Posaune 16′

Trompete 8′ Tr. HW I

 

 

Spielhilfen

Elektronische Setzeranlage mit 5000 Speichermöglichkeiten (4 verschliessbare Ebenen, 1 – 9, 0, S = Setzer, F, L)
linke Seite: Sub III/I, III/I, II/I, III/P, II/P, I/P
rechte Seite: III/II, Zimbelstern
Spieltisch unter Klaviatur I: S (Setzer), 0 – 4, Sequenzer links/rechts, 5 – 9, R (Rücksteller)
Fuss: Sequenzer links, Sub III/I, III/II, III/I, II/I, III/P, II/P, I/P, Sequenzer rechts

Gebäude oder Kirchengeschichte

1388 Reliquienfund unterhalb der alten Burgkapelle der Burg Andechs. Entstehung der Wallfahrt „Zum heiligen Berg“ mit der Verehrung drei heiliger Hostien, mehreren Christusreliquien und Teile der Dornenkrone.
1423 -1427 Errichtung einer Kirche anstelle der Burgkapelle.
1438 Gründung eines Chorherrenstiftes.
1455 Umwandlung des Stiftes zu einer Benediktinerabtei und Ergänzung durch Klostergebäude.
1632 Beschädigung der Gebäude durch Einwirkungen des Dreissigjährigen Krieges.
1669 Kirchenbrand durch Blitzschlag.
1675 Abschluss des Wiederaufbaus der Kirche, der Turmaufsatz mit Zwiebelkuppe und Laterne wird erneuert. Erhalten blieben die Stuckaturen der Vorhalle und die „Schmerzhafte Kapelle“ (Rahmenstuck von 1670/1680, Rokokoaltar mit Pietâ Ende 17. Jahrhundert). Über der Sebastianskapelle befindet sich die Heilige Kapelle aus dem Jahr 1472.
1712 Barockisierung der Fenster.
1751 Neuausstattung mmit Rokokoelementen. Stuckornamente und Fresken von Johann Baptist Zimmermann (München), Ignaz Merani, Lorenz Sappel und Johann Georg Üblhör (Maria Steinbach). Der Hochaltar stammt von Johann Baptist Zimmermann und umschliesst ein Gemälde der „Unbefleckten Empfängnis“ vom vorhergehenden Altar aus den Jahren 1608 – 1609 von Hans Degler. Das Gandenbild des unteren Altares stammt aus der Zeit um 1500. Die Nebenaltäre wurden von Johann Baptist Straub entworfen.
1803 Säkularisation des Klosters.
Ab 1850 Priorat der Benediktinerabtei St. Bonifaz München.
1938 – 1943 Kirchenrenovierung.
1942 Ablieferung der Glocken zu Rüstungszwecken bis auf die Heiligkreuzglocke aus dem Jahr 1669 (Giesserei Bernhard Ernst/München).
1949, 1952 (beide Giesserei Karl Czudnochowsky/Erding) und 1975 (Giesserei Engelbert Gebhard/Kempten) Anschaffung je einer zusätzlichen Glocke.
1965 Einweihund der modern gestalteten Vöhlin-Kapelle St. Hedwig.
2000 – 2005 Generalsanierung.
2007 Weihe einer fünften Glocke von der Giesserei Rudolf Perner (Passau).

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Orgel und Kirche: Isabel Schneid
Aussenbilder: Nutzer Traveler 100, Schlaier und Bbb Wikipedia
Orgelgeschichte: Kirchenmusik Andechs und Orgelarchiv Schmidt
Kirchengeschichte: Wikipedia uns Seite der Kirchgemeinde
Glockenvideo: Nutzer Glockenfampf Wikipedia

IMPRESSUM | Datenschutz | designed by st-reway.de